Ping und Pong, schallallallalong…

Es ist wieder Zeit für das langlebigste Stöckchen der Blogosphäre! Ihr kennt ihn, diesen Monsterwunderstock, den die Wunderbare und ich engagiert und mit Elan bearbeiten, wenn auch nicht immer so ganz schnell.

1. Immer wenn ich traurig bin, dann trink ich einen… eigentlich gar nichts, ich starre dann meist deprimiert vor mich hin und möchte meine Ruhe haben. Wenn es mir dann wieder besser geht, gönne ich mir schon mal einen Caipi…

2. Heute blau, und morgen blau und übermorgen? Schlumpfig!

3. Welches war Ihr Lieblingsschlumpf (außer Johann)? Oh-oh, jetzt kommt ans Licht, dass ich mich eigentlich mit der Schlumpfbande nicht gut auskenne. Wie heißt der Schlumpf, der immer so müde ist? Oder der mürrische. Die beiden mag ich. Die sind gut, die wissen, worauf es ankommt bzw., wie es im Leben so zugeht.

4. Hatten Sie einen Kosenamen als Kind? Ja, Prinz Löwenherz. Angeblich hing es mit der Frisur zusammen, es muss da wohl mal einen Film oder eine Serie gegeben haben. Interessant (oder auch nicht): König Richard Löwenherz hatte auch am 8. September Geburtstag. Wie ich. 🙂 Allerdings mag ich lieber Caipi- als Kreuzzüge.

5. Mögen Sie Männer mit Bärten? Nur, wenn ich auf Kaperfahrt fahre. :mrgreen: Wobei Männer mit Bärten besser als diese neuen Smileys sind, allerdings bitte nicht in der Sarrazinversion. So’n Schnauzbartgestrüpp geht gar nicht.

6. Wie geht es Rahm? Prima geht es ihm. Im Winter hat er ein erfrischendes Eisbad genommen. Frauen dieser Welt, schaut auf diesen Mann:

mjammjamgnampf

Und dann vergleicht ihn mit diesen Mimosen in ihren Neoprenanzügen. Eigentlich wollte er ja sogar nackt baden, aber davon habe ich ihm abgeraten (ich nehme mein Amt als persönliche Beraterin sehr ernst!), nicht, dass ihm das etwas hätte anhaben können, aber die Rahmetten wären ja wieder alle total ausgeflippt!

7. Neulich träumte ich in Farbe und mit Ton, Putin hielt eine Rede, die simultan von einer Heavy Metal-Band orchestriert wurde. Jede Floskel, die Putin sagte, wurde von der Band laut wiederholt, dazu waberte Musik. Was meint Trudi die Traumdeuterin dazu? Trudi meint dazu folgendes, ich zitiere: „Ein interessanter Traum, endlich mal ein anderer Mann als Rahm, der andauernd in den Träumen vom Fellmonster vorkommt. Ihr Traum bedeutet Furcht vor einem Krieg, denn Heavy Metal symbolisiert die Panzer, die auch schwer sind und aus Metall bestehen. So, ich muss nun Überstunden abbummeln! Schöne Grüße, Ihre Traumdeuterin. Und immer dran denken: Träumen und schäumen tun wir alle!“

8. Lieber wie das Veilchen im Moose oder wie die stolze Rose? Ich nehme das Moos, es ist weich und puschelig. Darauf eine Runde scheiß Herzchen: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

9. Ein Viktor Marek, es gibt nur ein..? Viktor Marek. Und ein‘ Rahm… *summ*

10. Und außerdem:…? Jo, irgendwie so… Bzw.: U R L A U B ! ! ! !

Nun kommen zehn neue Fragen.

  1. Wo bekomme ich Rabatt, ich brauche eine größere Anzahl an Hab-mich-lieb-Jacken (irgendwann wird der Urlaub ja vorbei sein und ich wieder in die Anstalt müssen…)?
  2. Die 80er: Musikalisch gesehen eine Katastrophe oder doch irgendwie originell?
  3. Wiesel sind … ?
  4. Ihr erster Gedanke, wenn ich hier mal ganz spontan den Namen VIKTOR MAREK einwerfe, ist…?
  5. Was benötigt die Welt neben Wieseln am dringendsten: Monster, Gespenster oder Winkekatzen?
  6. Glauben Sie, dass ich in dieser Runde noch eine vernünftige Frage zustandebekommen werde?
  7. Wenn Sie eine Winkekatze hätten: Was sollte sie Ihnen als allererstes herbeiwinken?
  8. gjshlkjreghs?
  9. Welches war Ihr Lieblingsschlumpf? (Ob jemand merkt, dass ich diese Frage geklaut habe? ;-))
  10. Wäre die Welt ein besserer Ort, wenn jeder Haushalt eine pinke Ente mit Silberkrönchen und Perlenkette sowie ein Vampirteufelchen mit Glitzerflügeln und aufgenähtem scheiß Herzchen hätte?

EnteundTeufelsvampirchen

Wie immer gilt: Jeder darf sich die Fragen mitnehmen, und die Wunderbare wird dieses sicher sowieso tun. 🙂

 

Was zur Hölle…?! (4) oder Nostalgieblogging (4) oder Wirre Träume (7)

Wer googelt denn so was?

in dem traum war barack obama schwul, und sein langjähriger lebensgefährte hatte eine ganz schlimme krankheit: er wurde von flugmonstern, die aber nur

Das habe ich original so in der Statistik meines alten Blogs in der Rubrik „Suchbegriffe“ gefunden. Es ist richtig, dass dieser Satz genauso in diesem Artikel vorkam, aber wer gibt das Wort für Wort in eine Suchmaschine ein? Hat derjenige vielleicht sogar ganze Absätze ins Suchfeld kopiert? WordPress schneidet die Suchbegriffe ja ab… Wir wissen es nicht, aber hier nun der völlig normale Traum und Trudi Träumlich in Aktion!

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In dem Traum war Barack Obama schwul, und sein langjähriger Lebensgefährte hatte eine ganz schlimme Krankheit: Er wurde von Flugmonstern, die aber nur er sehen konnte, ganz langsam zerfleischt, also Gliedmaßen abgebissen, aber über einen längeren Zeitraum, es müssen mehrere Jahre gewesen sein. Die Ungeheuer waren pechschwarz und sahen wie furchterregende hässliche Greifvögel aus, mindestens doppelt so groß wie ein Mensch. Diesen Part habe ich leider ziemlich intensiv geträumt, das hätte locker eine Vorlage für einen Horrorfilm sein können.

Barack war jedenfalls im Krankenhaus, weil es mit seinem Freund nun endgültig zu Ende ging. Im Weißen Haus war Rahm Emanuel (mit dem ich eine Affäre hatte) mit wichtigen Verhandlungen beschäftigt. Thema weiß ich nicht, er sah jedenfalls ziemlich übermüdet aus. Er sprach mich zwischendurch kurz an (ich habe im Weißen Haus gearbeitet, aber keine Ahnung, in welcher Position) und meinte, ich müsse Barack unbedingt finden, er dürfe nach dem Tod seiner großen Liebe nicht allein sein. Ich antwortete, dass er aber gerade das vielleicht bräuchte: Ein bisschen Ruhe und Abstand. Das hat Rahm aber nicht eingesehen und mir statt dessen einen Zettel mit der Adresse des Krankenhauses in die Hand gedrückt und mir eingeschärft, wie wichtig es sei, dass ich Barack finde. Noch seien wohl auch die Eltern des Freundes mit im Krankenhaus, aber ich müsse auf jeden Fall schnell dort hineilen, um mich um ihn zu kümmern.

An der Stelle bin ich aufgewacht. Sehr verwirrend. Aber vor kurzem habe ich ja Trudi Träumlich für “Rübenbrei TV” engagiert, sie soll dort eine Call-In-Sendung oder wie das heißt für Traumdeutung moderieren. Da kann ich sie ja gleich mal testen. Ich stelle also vor: Trudi Träumlich. Auf ihrer Visitenkarte steht: “Trudi Träumlich. Tiefenanalyse Ihrer Träume und Schäume, denn träumen und schäumen tun wir alle.”

trudi_traumlich

Ich: “Frau Träumlich, was bedeutet mein Traum?”

Trudi: “Er bedeutet, dass Obama schwul ist und sein Partner sehr qualvoll stirbt.”

Ich: “Das weiß ich auch! Aber das ist doch Symbolik für etwas! Was will mir mein Unterbewusstsein mitteilen, was hätte Freud gesagt?”

Trudi: “Freud? Dieser Typ, der überall unterdrückte sexuelle Wünsche diagnostiziert hat? So ein Schweinkram kommt für mich nicht in Frage!”

Ich: “Schon… Aber diese…”

Trudi: “Ich analysiere Ihren Schweinkram nicht!”

Ich: “Entschuldigen Sie mal, ja? Der Schweinkramanteil in dem Traum beträgt genau sechs Wörter, und die stehen auch noch in Klammern! Habe ich extra für Sie schön kurz gehalten. Also mal flauschig bleiben, ja?!”

Trudi: “Na gut, der Traum bedeutet, dass Sie mit diesem Rahm Emanuel ein Verhältnis anfangen wollen. Kann ich nun gehen?”

Ich: “Arrgh! Das ist doch sowieso klar. Ich meine die anderen Teile des Traums. Dass Obama schwul ist und dann diese Flugungeheuer.”

Trudi (holt tief Luft): “Obama wurde schwul, als er Sie gesehen hat. Die Flugmonster symbolisieren, dass es bei Ihnen im Oberstübchen nicht richtig tickt. Kann ich nun gehen?”

Ich: “So ein Schwachsinn! Obama war in dem Traum schon ganz lange, wenn nicht immer, schwul! Das weiß ich genau!”

Trudi: “Kann ich nun gehen?”

Ich: “Morgen gibt’s Hühnersuppe im Hause Fellmonster!”

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(Erstmals im alten Blog am 27.02.2009 veröffentlicht)

Ein Traum mit Rahm! Darauf und weil Freitag ist eine Runde scheiß Herzchen:

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Denn es gilt: Niemals die scheiß Herzchen vergessen, denn das ist unherzig!

Trudi, das Ratgeberhuhn, rät (1)

So, morgen ist also Montag. Und überübermorgen ist Mittwoch. Zwei Tage, auf die ich aus Gründen so gar keine Lust habe, aber ich werde mich an Trudis Rat halten: „Gacker munter, ohne zu klagen, dann kannst Du Trudis Hirsetorte gut gelaunt und geschwind zu ihr tragen.“

Den Part mit der Hirsetorte ignoriere ich, aber das mit dem Gackern könnte ich ausprobieren. Wenn ich Glück habe, lande ich schnell für eine Zeitlang in dem Raum mit den weichen Wänden…

Oder ich leihe mir den größten Hund der Welt aus, der könnte dafür sorgen, dass sich mir bestimmte Personen nicht nähern werden… Es sei denn, sie haben einen Chihuahua zur Hand, dann könnte es kritisch werden.

Ich bin soooooo urlaubsreif. *seufz* Ich brauche Puscheligkeit!!!

Erträglichen Start in die Woche wünsche ich Euch! Haltet Euch auf Abruf bereit, falls morgen ein Hilfeschrei aus der Anstalt kommt. 🙂

Erste Bilder der Schwoap!

Schon vor einigen Tagen angekündigt, werde ich Euch nun heute einen kleinen Bericht vom Drehbeginn zur ersten und einmaligen, epochalen, bahnbrechenden, tausend Superlative erfüllenden Schwoap

Schweine, Schweine! Wege zum Filetstück!

präsentieren. Leider nur Fotos, denn die bewegten Bilder sollen natürlich als Erstausstrahlung auf Rübenbrei TV laufen.

Regie führt die unvergleichliche Trudi. Das Drehbuch ist von mir, außerdem beaufsichtige ich die Dreharbeiten. Ich habe Kassandra, Trudis ältestes Küken, gebeten, den ersten Drehtag zu protokollieren. Hier ihr Bericht, ganz exklusiv für dieses Blog. (Was hauptsächlich daran liegt, dass kein Presseerzeugnis Interesse hatte.)

1. Szene. Sonne. Ein Haus im tiefsten Wald. Agakhan90, der 90 Jahre alte Kröterich, sitzt vor seinem Haus, das er vor Urzeiten einer bösen Hexe weggenommen hatte, indem er ihr 10 Jahre lang jeden Tag einen toten Fisch schickte. Eines Tages war ein giftiger dabei… Wieder einmal sinniert er darüber nach, wie er die Macht über alle Lebewesen an sich reißen könnte.

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„Ich werde die gesamte Limettenernte vernichten“, murmelt er. Danach übermannt ihn die Müdigkeit und er hält ein Nickerchen. Das ist in dem Alter ganz normal.

2. Szene. Lisa, die attraktive Jungsau, tritt ihr Praktikum bei dem reichsten Junggesellen des Dorfes, Eberhard Eber, an. Dieser wühlt gerade in einer seiner vielen Schatzkisten herum, denn er sucht etwas Bestimmtes, das ihm zu noch mehr Reichtum verhelfen soll.

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Als Lisa ihn fragt, was sie für ihn tun könne, schickt er sie barsch zum Kaffeekochen.

In diesem Moment wurden die Dreharbeiten vom Fellmonster unterbrochen.

Fellmonster: „Halt, halt, halt! Der Text geht doch ganz anders. Trudi, Du hast am Drehbuch rumgepfuscht! Das war doch die Szene, wo Eberhard zu Lisa sagt: ‚Lass uns Bill Clinton und Monica Lewinsky spielen!‘ Das ist eine Schwoap, da muss nach 30 Sekunden Schweinkram geboten werden!“

Trudi: „Die Änderung war nötig! 1. Wer von den jungen Leuten kennt denn heute noch Clinton und Lewinsky? 2. Viel entscheidender: Welche Frau oder Sau würde bitte auf so einen Anbaggerspruch reagieren?“

Fellmonster: „…“

Trudi: „Außer vielleicht mit einem gezielten Tritt!“

Fellmonster: „…“

Trudi: „Gehen wir einfach zur nächsten Szene über, okay?“

3. Szene. Barack Keiler, das charismatische Wildschwein, ist in das Haus von Eberhard Eber eingebrochen und steht nun versonnen vor seinem Panzerschrank. Baracks erste Idee war, ganz viel Geld zu stehlen und es den Armen zu geben. Baracks zweite Idee war, noch viel mehr Geld zu stehlen, es in einen aufsehenerregenden Wahlkampf zu stecken und die Macht zum Wohle der Sauheit zu erringen.

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Doch Barack merkt nicht, dass er beobachtet wird. Einer der diabolischen Drei, bekannt für ihre Orgien im Schweinestall, hat sich auf der Suche nach Ruhe verlaufen und ist vorm Panzerschrank eingeschlafen. Doch schläft er wirklich?

An dieser Stelle wurde Trudi wieder mal vom Fellmonster unterbrochen.

Fellmonster: „Sehr schön. Und nun wechseln wir zum Gangbang-Koben. Schon fast 2 Minuten um, und noch nicht einmal eine kleine Schweinkramszene! So geht das nicht!“

Szene 4. Der Gangbang-Koben. Hier passiert nichts, was für die Handlung wichtig wäre, aber es wird haufenweise Schweinkram gezeigt!

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Fellmonster: „Trudi, Kamera mindestens 10 Minuten laufen lassen.“

Szene 5. Wollweißchen sitzt mit Dupsel, einem Schwein, das mitten in der Pubertät steckt, vorm Bauernhaus und hört sich das Gegreine von Dupsel an, dass er einfach keine Sau ins Stroh bekommt. Wollweißchen hat ganz andere Sorgen, möchte sie doch ein berühmtes Stuntschaf werden, wie ihr großes Idol Chili das Schaf.

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Da sehen sie etwas Furchtbares auf sich zurasen und erstarren vor Grauen...

Was sehen die beiden? Ein grünes Fellmonster von Knäcke IV? Einen Kometen? Oder doch nur einen superdämlichen Torwart, der trotz seines Namens nicht annähernd den IQ einer Wiese hat?

Schalten Sie auch das nächste Mal ein, wenn es wieder heißt: So viel Schweinkram war nie! Dann auch mit dem Megastar der Sauspielkunst, Scarlett Sau. Die Sau, die mit jedem Eber schläft! Schweinkram pur! (Sofern Trudi nicht wieder am Drehbuch rumoptimiert.)

Unzusammenhängendes Geplapper über alles mögliche und nichts bestimmtes…

Erst mal Glückwunsch nach Bremen. Wir HSV-Fans wissen ja, was sich gehört, fairer Sportsgeist und so.

Das hier waren gestern meine ersten beiden Suchbegriffe:

suchbegriffe1

Ich habe die klügsten Suchenden der Welt. Stellen korrekte Zusammenhänge her.

Nein, Rahm hat keine Zeit, nackt für Euch Ballett zu tanzen. Es dauert recht lange, 1 Million fauler Fische einzupacken und zu versenden.

(„Nee, Rahmi, ich habe die genaue Anschrift auch nicht; schreib einfach ‚Tim Wiese in Bremen‘ auf die Pakete, das kommt an!“)

Nachschub läuft.

UEFA-Cup ist viel schöner und besser als der DFB-Pokal.

Guckt mal, was ich Tolles bekommen habe:

trostmosaikchen

Und zwar von Mirjam aka dieTauschlade: Ein Trost-Mosaikchen. Klasse, nicht wahr? Berndi hat sich schon davor gesetzt, er findet die Seiten unbeschrieben am schönsten, aber die werden nicht ewig so leer bleiben. Man beachte auch das kleine Fußballfeld.

Trudi ist wieder da! Und wisst Ihr, wo sie war? Haltet Euch fest: Frau Moralhuhn hat — gebrütet! Sie erzählte es mir mit folgenden Worten:

„Ich hatte auf einmal das starke Bedürfnis, mich auf mein täglich gelegtes Ei zu setzen und ganz lange sitzen zu bleiben. Und so saß ich und saß und saß. Irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit und noch viel länger, hörte ich ein Knacken. Und heraus kam — das hier! Wie konnte das passieren????“

trudis_zweites_kuken

Ist das nicht süüüß? Kassandra hat einen kleinen Bruder gekommen, der vom Wuchs her schon größer als sie selbst ist, aber egal. Man sieht auf jeden Fall ganz stark, dass Trudi die Mutter ist, nicht wahr? Trudi und ich streiten uns noch über den Namen. Irgendwelche Ideen? Mein Vorschlag ‚Rahmi‘ wurde sowohl von Trudi als auch von Rahm höchstselbst abgelehnt („Du nennst kein f*** Huhn nach mir!“ war eine recht deutliche Ansage.) Trudi hat jedenfalls in der Schule öfter im Bio-Unterricht gefehlt, ich habe sie nun zur Dicken Bertha zwecks Nachschulung geschickt. Küken sind süß, aber irgendwann isses auch mal genug. Habe den Verdacht, dass „es“ auf ihrem Trip nach Essen passiert sein muss. Trudi erzählte etwas von einem Hahn, der ihr eine Massage angeboten hätte. Ja, genau. Und nach der Massage wäre sie total entspannt gewesen. Ja, natürlich.

Trudi wurde sofort zwangsverpflichtet, ich brauchte noch einen Regisseur für meine Schwoap. Erste Fotos vermutlich morgen oder übermorgen. Im Kasten sind sie schon. Auf der Festplatte auch.

Als ob hier nicht schon genug los wäre, klingelte es heute an der Tür der Welteroberungszentrale. Dafür, dass die Adresse streng geheim ist, kommt ziemlich viel Besuch. Egal. Es war dieses Mal kein kleiner Italiener. Erinnert Ihr Euch noch an diesen Skandal? Und wer stand heute vor der Tür? Die gute Scarlett! Anlass zur Freude. Bis zu einem gewissen Grad…

scarlett

Zunächst nahm ich sie begeistert in den Arm. Sie hat überlebt! Stark geschwächt klagte sie mir ihr Leid:

„Es war die reinste Odyssee! Ich bin richtig vom Fleisch gefallen! Von 200 kg auf 198,5 kg! Bevor ich in die Schwoap einsteige, muss ich erst mal wieder aufgepäppelt werden! Ansonsten gelten meine Vertragsbedingungen ja wohl noch? Ich habe die meiste Screentime und darf mit allen Ebern schlafen und bin die attraktivste, schönste, erotischste Sau in der Schwoap! Mit Abstand!“

Bevor ich das bestätigen konnte, fiel mir etwas kleineres Rundes auf. Ich fragte sie, was das sei.

„Das ist meine Tochter“, antwortete sie stolz. Freie Kost und Logis gelten natürlich auch für Sarah, darauf muss ich bestehen! Und Sarah bekommt ebenfalls eine Hauptrolle in der Schwoap. Sie ist sehr talentiert. Das hat sie von ihrer Mutter!“

scarlett_und_sarah

Ich stimmte dem zu. Eine Sau mehr oder weniger macht so eine Schwoap auch nicht fett. Oder doch. Aber damit war es noch lange nicht genug! Noch lange nicht, Kinners! Ein gefährlich aussehendes Wildschwein schob sich nun zur Tür herein. Scarlett war so nett, den Keiler vorzustellen.

„Das ist James! James ist ein Rebell, der James Dean unter den Sauspielern! Deswegen heißt er ja James! Er ist außerdem der Vater von Sarah. Er bekommt die männliche Hauptrolle und Kost und Logis!“

james_rebell

Ich bestätigte das. Noch ging es mir, von langsam aufziehenden Kopfschmerzen abgesehen, recht gut. Ich atmete einige Male tief durch und dachte an mein Praktikum bei Rahm, was bedeutete, dass ich mit der Schweinebande eh nicht viel zu tun haben würde…

„Da ist noch was“, unterbrach Scarlett meine Gedanken an Rahm. „Ich habe noch jemanden mitgebracht. Sie war auf der Flucht, genau wie ich, und wir haben uns angefreundet!“

chantal_schaf

Ich wunderte mich über gar nichts mehr und überlegte ernsthaft, die Welteroberungszentrale in Arche Noah umzutaufen. Ein Schaf. Na gut, was soll’s, ein Schaf im Garten erspart den Rasenmäher. Praktisch. Scarlett plapperte unermüdlich weiter.

„Das ist Chantal! Chantal musste fliehen, da sie eine Schermaschinenphobie und eine Grasallergie hat!“

„Eine Grasallergie? Und wovon ist sie so gut genährt? Ich meine, was frisst die so? Und vor allem: Wie viel?“

„Ach, das ist kein Problem“, erwiderte Scarlett leichthin. „Sie ernährt sich von Nougat. 1 kg pro Tag reicht! Oder war’s pro Stunde? Wichtig: Sie mag keinen Fisch! Bevorzugtes Getränk ist Caipirinha. Das sollte alles lösbar sein, oder? Könnte sie eine Rolle in der Schwoap bekommen?“

An dieser Stelle fiel ich erst mal in Ohnmacht. Nach erfolgreicher Wiederbelebung (Trudi! Über den Eimer mit Eiswasser reden wir noch!!!!) stellte ich mich der Herausforderung in gewohnt kühler Weise.

„Es ist eine Schwoap, verdammt noch mal! Eine f*** Schwoap!!! Würde sich die Serie um Schafe drehen, hieße sie Schoap. Verstehst Du? Aber meinetwegen. Es spielen ja auch eine Kröte und schon zwei andere Schafe mit. Sollen doch die Schafe die Überhand gewinnen! Reden wir über das Nougat…“

„Ja, genau, gutes Stichwort. Es muss Qualitätsnougat sein! Nicht so’n Billigfraß. Davon wird ihr Fell unflauschig. Und sie legt Wert auf Flauschigkeit. Unterwegs haben wir übrigens auch Wiesel getroffen, die viel über Puscheligkeit geredet haben, ich hätte die gern mit hierher gebracht, aber die wollten leider nicht.“

Das bedauerte ich. So ein Wiesel ist schon eine Auszeichnung und ziert jedes Haus, aber ich habe ja das Wunderbare Wiesel im Elite-Team, worauf ich sehr stolz bin. Im Übrigen werde ich halt hier mit dem Hühnerhaufen, der Saubande und der Schafherde ganz unwieselig zurechtkommen müssen. Gewusel statt Gewiesel gewissermaßen.

So sieht übrigens ein Stabschef aus, der bis jetzt 5674 Pakete mit verrottetem Fisch eingepackt hat: Total erschöpft! Das weckt die fürsorgliche Praktikantin in mir. Ich bring ihn jetzt einfach mal zu Bett… Damit er sich richtig ausschläft, natürlich!

Qualitätsoffensive, Teil 4 oder 5

Wisst Ihr zufällig, der wievielte Teil der Qualitätsoffensive das ist? Habe natürlich nicht mitgezählt, aber Ihr seht, dass ich bemüht bin, Trudis Wünschen gerecht zu werden. Ab und zu. Manchmal. Wenn mir gerade danach ist. Letztendlich bin ich die künftige Weltherrscherin und nicht dieses durchgeknallte Huhn, das mittlerweile eine Selbsthilfegruppe mit dem schönen Namen „Trudi und die anonymen Moraliker“ gegründet hat. Ein „Moraliker“ ist übrigens die Steigerung eines Moralisten, wie ich mir sagen lassen habe, also jemand, der geradezu süchtig nach Moral ist. Trudi behauptet, dass sie auch den Papst in ihrer Gruppe hätte, was natürlich niemand wissen dürfe, deswegen „anonym“, aber ich habe den Eindruck, dass man diesem Huhn nicht alles glauben darf. Ich schweife ab.

Nachdem ich Euch mit dem Lasso-Cowboy-und-Indianertypen-Schlagerfuzzi gefoltert habe, möchte ich nun zum Ausgleich schöne Musik präsentieren.

Und dann war ja bei meiner Umfrage neulich durchaus auch Operninhalt gefragt. Nun bin ich kein Opernkenner, ich handele wie der Kulturbanause (der ich ja auch bin) schlechthin: Entweder ich mag die Musik oder nicht. Gucken wir uns also heute die Oper „Don Giovanni“ von Mozart an. Der Inhalt wird keine Gnade vor Trudis Augen finden, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es eine wunderbare Oper ist, die als Meisterwerk gilt. Inhalt: Don Giovanni ist ein Frauenverführer, der schon mal vergisst, mit welchen Frauen er in der Vergangenheit bereits Kontakt hatte, was nicht jede Frau gleichmütig aufnimmt, die gute Elvira ist jedenfalls verständlicherweise nicht amüsiert. Auch vor verlobten Damen macht er keinen Halt. Das geht auf Dauer nicht gut (wie langweilig wäre das für die Handlung!), und so trifft er eines Tages auf Donna Anna, die er verführen möchte (was sonst), dummerweise kommt ihm der Vater in die Quere, dieser wird im Zweikampf von Don Giovanni getötet. Das schlechte Gewissen plagt ihn nicht allzu lange, falls überhaupt, und so geht’s in der Handlung munter mit noch einigen anderen Frauen, die sein Interesse erregen, weiter. Trudi wäre entsetzt. Die Bezeichnung „Wüstling“ wäre in ihren Augen vermutlich noch zu milde. Das Ende würde ihr allerdings gefallen, das geht nämlich für Don Giovanni nicht gut aus, da er sich weigert, seinen Lebenswandel zu ändern.

Genug geschwafelt. Musik, bitte! Eine meiner Lieblingsarien:

Und zum Schluss noch ein bisschen was Sonniges — mit Dank an WeltdesWissens. 🙂

Ich bin dann mal auf’m Sonnendeck. Oder im Aquarium. Oder im Weißen Haus. Mein Kornfeld gießen.

Qualitätsoffensive, Teil 3 oder so

Habe ehrlich gesagt nicht mitgezählt, aber es ist mal wieder so weit! Trudi, komm her und guck zu! Extra für Dich!

Neulich in meinen Suchbegriffen:

kurzkritik der fänger im roggen

Na? Begeistert?

Trudi: „Der Fänger im Roggen“? Was ist das? Hört sich sympathisch an. Roggen ist ja Getreide, und als Huhn kann ich dazu nicht nein sagen.

Ich: Was das ist? Mensch, Trudi, ich dachte, das kennst Du, so als belesenes Hühnchen! Das ist ein Buch, und zwar ein gutes! Apropos Getreide, dann ist das hier wohl Dein Lieblingssong? (An alle anderen: Nicht klicken! Hört auf meine Warnung! Das Klicken dieses Links gefährdet Ihre Gesundheit mehr als das Quarzen von tausend Zigaretten und das Lesen dieses Blogs!!! Wirklich! Und falls Sie doch klicken, halten Sie sich wenigstens die Ohren und Augen gut zu!)

Trudi (nachdem sie geklickt hat): Ihgitt! Ich will das Korn noch essen, der Gedanke, dass dieser Typ darin rumgelegen hat, vermiest mir den Appetit total!

Ich (vor mich hinsinnierend): In Washington gibt es glaube ich keine Kornfelder. Memo an mich: Rahm im Sommer hierher einladen, hier gibt es ja genug Felder…

Trudi: HALLO? Hören Sie mir noch zu????

Ich (aufgeschreckt): Hm, was? Ja, ich bin voll bei der Sache. Wo war ich? Ach ja, bei der Kurzkritik. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, kann ich jetzt gehen?

Trudi: Ich glaube nicht, dass Kurzkritiken sooo kurz sein dürfen!

Ich: Na gut. Der 16-jährige Holden Caulfield ist kurz davor, mal wieder von einer Schule zu fliegen, weil er die Ausrüstung des Fechtteams in der Bahn liegen gelassen hat und auch seine Noten nicht entsprechend sind. Kleines Schusselchen. Anstatt den Rauswurf abzuwarten, entschließt er sich, von selbst zu gehen, nachdem er vorher noch ein bisschen Zoff mit Mitschülern hatte. Danach streift er drei Tage lang durch New York. (Gibt es in NY Kornfelder? Wäre nicht so eine weite Reise für Rahm. Ich gehe mal eben recherchieren…)

Trudi: HALLO!!!! Es gibt keine Kornfelder in New York. Geht’s nun bitte mit der Kurzkritik weiter? Ich fasse es nicht!

Ich: Ja. Wo war ich? Ach so… Holden ist ein Mensch, den viele als „Verlierertypen“ bezeichnen würden, aber er ist ein sympathischer Charakter, weil er Mitgefühl zeigen kann und häufig ziemlich eigensinnig handelt. Ich mag das. Er kommentiert viele Handlungsweisen seiner Mitmenschen kritisch, das Buch ist in einem teilweise recht flapsigen Stil geschrieben, was die Schilderungen aus jugendlicher Perspektive echt wirken lässt. Ist schon recht ein paar Jährchen her, dass ich es gelesen habe, hat mir wie gesagt sehr gut gefallen. Der Vollständigkeit halber hier noch der Autor: J. D. Salinger.

Trudi: Und was hat es nun mit der Erwähnung des leckeren Getreides auf sich? Behalten Sie die wichtigsten Informationen doch nicht immer für sich!

Ich: Das ist in der Tat eine wichtige Stelle im Buch. Und nun hilft Dir wohl nur, zum Regal zu gehen, schön zu suchen, weil meine Bücher leider nicht sehr gut sortiert sind, und dann selber zu lesen. Apropos Korn, was hältst Du eigentlich von den Mustern, die ich damals mit Hilfe meines Raumschiffes auf der Suche nach einer schönen Heimat in den Kornfeldern hinterlassen habe? Die waren doch hübsch, oder? So, nun habe ich en passant ein weiteres Rätsel der Menschheit erklärt. Ich bin sooo gut.

Trudi: SIE waren das? Die Menschheit rätselt seit langem, woher die Kornkreise stammen, und dann DAS? Eine durchgeknallte Außerirdische von Knäcke IV?

Ich: Ist Dir die Ursache zu langweilig? Das tut mir leid… Ich gebe zu, dass ich die Erklärung, dass es sich um Scherzbolde handelt, auch viel spektakulärer finde. Und nun geh lesen. Mir ist eben die Knalleridee überhaupt gekommen: Ich pflanze ein Kornfeld im Garten des Weißen Hauses an, da ist mehr als genug Platz. *singt* Ein Bett im Kornfeld, denn es ist Sommer… schalalala… kenn den Text nicht… mit Rahm, lalalala…

Trudi: Ich fass es nicht! Gnädiger Gott aller Hühner, Großer Gagack, sei mir gnädig! Wo bin ich hier bloß gelandet?!

Die Wahrheit muss ans Licht

Wie Ihr alle sicher mitbekommen habt, hat sich Berlusconi mal wieder in Szene gesetzt. Telefoniert einfach und lässt unsere Bundeskanzlerin links liegen, verzichtet sogar aufs Familienfoto und behauptet anschließend ganz dreist, dass er mit dem türkischen Regierungspräsidenten telefoniert hätte, um ihn zu überzeugen, dass Rasmussen die beste Wahl für den Posten des NATO-Generalsekretärs sei.

Das ist natürlich mal wieder alles nicht wahr. In Wirklichkeit telefonierte er nämlich mit mir. Trudi hat das Gespräch protokolliert:

Telefon klingelt 102-mal am Stück, Chefin beschließt endlich genervt, abzuheben.

Fellmonster: „Fellmonster!“

Anrufer: „Ja, hallo, hier ist Silvio Berlusconi. Wie geht es Ihnen?“

Fellmonster: „Sie schon wieder! Ich dachte, Sie sind auf dem NATO-Gipfel.“

Berlusconi: „Bin ich ja auch, die Merkel begrüßt gerade die anderen Regierungschefs, und da ist mir eingefallen, dass ich mal schnell durchklingeln könnte. Ich möchte gern in Ihr Elite-Team!“

Fellmonster: „Darüber haben wir schon 87-mal geredet, Herr Berlusconi.“

Berlusconi: „Nennen Sie mich Silvio!“

Fellmonster: „Zum 43. Mal: nein! Aber wenn Sie unbedingt in ein Team möchten, das sich der Welteroberung verschrieben hat, gebe ich Ihnen einfach mal die Kontaktdaten von aga80. Mail giftigekroete@…“

Berlusconi: „Nein, zu dem möchte ich nicht. Der hat ja nicht mal attraktive Frauen in seinem Team!“

Fellmonster: „Die werde ich auch nicht mehr haben, würde ich Sie aufnehmen! Ich hätte überhaupt kein Elite-Team mehr, weil alle selbiges fluchtartig verlassen würden! Außerdem sehe ich gerade im Fernsehen, dass Sie das Familienfoto verpassen! Sputen Sie sich, Herr Berlusconi.“

Berlusconi: „Und wenn wir die Weltherrschaft errungen haben, werden Sie doch sämtliche Gelder dafür verwenden, um zu erforschen, wie man… *hüstel*… bestimmte Körperteile um ein Vielfaches vergrößern kann, oder?“

Fellmonster: „Sicher, ich sehe ein, dass bezüglich Ihres Gehirns unbedingt etwas geschehen muss. Aber…“

Berlusconi: „Oh, nein! Ich habe das Familienfoto verpasst! Was soll ich denn nun machen? Oje, helfen Sie mir!“

Fellmonster: „Nur, wenn Sie versprechen, mich die nächsten 200 Jahre in Ruhe zu lassen!“

Berlusconi: „Alles, was Sie wollen!“

Fellmonster: „Sagen Sie einfach, dass Sie mit Erdogan telefoniert haben, um die Rasmussen-Angelegenheit zu klären. Ich mach das dann schon klar, aber daran denken: Ich will danach 200 Jahre nix mehr von Ihnen hören!“

Berlusconi: „Erdogan? Wer ist das? Und Rasmussen? Nie gehört.“

Fellmonster: „Arrgh! Lernen Sie die Namen auswendig und erzählen Sie das, was ich Ihnen eben aufgetragen habe, mit wichtigtuerischer Miene. Das werden Sie ja wohl hinbekommen.“

Berlusconi: „Vielen Dank! Wir sehen uns dann in der nächsten Ratgeberrunde. Ich freue mich.“

Fellmonster: „Nein, halt, Moment… Denken Sie an die 200 Jahre… Mist, aufgelegt! Das kann doch wohl nicht wahr sein!“

An dieser Stelle bekommt die Chefin einen kleinen Wutanfall und flucht gar fürchterlich, ich weigere mich, diese Ausdrücke mitzuschreiben. Danach ruft sie Erdogan an und überzeugt ihn, Rasmussen zuzustimmen. Danach erneuter, kleinerer Wutanfall, weil die NATO das nicht allein regeln konnte.

Trudi Träumlich, 04. April 2009

Ja, das ist also die ganze Wahrheit. Murmelchen pflegt zu murmeln: „Die Wahrheit ist ein scheues Tier, das sich häufig chamäleonartig tarnt.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Aus dem Westen was Neues

Ihr erinnert Euch bestimmt noch, wie ich neulich ganz selbstlos für Trudi Nachwuchs organisiert habe. Daraufhin entschuldigte sie sich und verabschiedete sich für einige Zeit. Sie wurde im Westen gesichtet, u. a. in Düsseldorf. Und nun ist sie wieder da — aber nicht allein.

Trudi: Hallo, ich bin wieder da! Und ich habe etwas mitgebracht! Kennen Sie die Dicke Bertha?

Ich: Die Krupp-Kanone? Natürlich. So was hast Du ja wohl nicht hier angeschleppt? Das ist total veraltete Technologie, damit erobert man heutzutage nicht mal mehr Bielefeld!

Trudi: Doch nicht das Kriegsgerät! Allerdings war ich in Essen, das stimmt. Ich habe dort Verwandtschaft! Und nun raten Sie mal, wen ich mitgebracht habe: Meine Tante Bertha!

dicke_bertha

Ich: Oh… Hallo, Bertha.

Bertha: Guten Tag. Ich freue mich, Ihre Bekanntschaft zu machen!

Ich: (Höflich ist sie ja…) Und wer sind die ganzen anderen Hühner, die Sie im Schlepptau haben?

Bertha: Meine Familie! Ich kann doch die Bagage nicht allein lassen. Die landen sonst womöglich im Suppentopf!

Ich: Wir sind hier eine Welteroberungszentrale und kein Hühnerhaufen.

Trudi: Bertha wird mir bei der Erziehung Kassandras zur Hand… zum Flügel gehen. Sie hat, wie Sie sehen, eine sehr große Familie und somit reichlich Erfahrung!

Ich: Jaaa… Ich freu mich. Und Aga sicher auch wegen der Ablenkung. Sie können hier wohnen, aber Sie dürfen meine Welteroberungspläne nicht behindern, und außerdem habe ich da dieses Praktikum im Weißen Haus, das meine volle Aufmerksamkeit…

Bertha: Das ist mir bekannt! Trudi hat mir alles erzählt. Ich bin sicher, dass ich Sie in vielerlei Hinsicht unterstützen kann! Zum Beispiel diese Psychoberatung, die Sie regelmäßig abhalten, so was liegt mir im Blut, die nehme ich Ihnen ab, egal, ob Schweinkram oder nicht. Trudi ist da etwas sensibel, aber mir ist nichts Menschliches und Säuisches fremd! Wollen wir uns gleich darum kümmern? Hier hat sich ja schon wieder einiges angesammelt, so geht das nicht! Wie ich immer sage: Je eher daran, desto eher davon! Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen! Lasset uns den Stahl zum Kochen bringen!

Trudi: Aber Tante Bertha! Ich versuche hier für Niveau zu sorgen, ich…

Bertha: Papperlapapp, rede nicht um die heiße Schmelze herum, sondern kümmere Dich um Dein Küken! Jetzt ist Fütterungszeit! Denk immer an die richtigen Zutaten, das ist wie bei der Stahlerzeugung!

Ich: Trudi, nicht das Koks verfüttern, das hast Du falsch verstanden! Nix kann man hier offen liegen lassen. Ich glaube, ich werde jetzt schnell die zwei Limetten verarbeiten, die hier noch rumliegen, bevor die auch in Kassandras Magen landen.

Bertha: Aber danach Psycho-Palaver! Den Menschen muss geholfen werden!

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Tja, da dachte Trudi also, dass sie ihrer Tante die Kükenerziehung aufhalsen könne, aber der Schuss ist wohl nach hinten losgegangen, statt dessen hat sie nun unter Berthas strengem Regiment zu leiden.

Ich habe übrigens mein Praktikum im Weißen Haus verlängert… Und in der Irrenanstalt fallen auch ziemlich viele Überstunden an. Ich werde also in nächster Zeit eher weniger in der Welteroberungszentrale anzutreffen sein.

Und nun noch eine kleine Umfrage. Dieses Mal mit Mehrfachnennung. 🙂


Trudi braucht…

Kalle hat ein Stöckchen vorbeigebracht, das ich vor einiger Zeit schon hatte. Da sich seitdem bei mir nichts Nennenswertes geändert hat, lasse ich Trudi mal ermitteln, was sie laut Google denn so braucht. Die Regeln sind einfach: In der Suchmaschine „Name braucht“ eingeben.

Also erzähl mal, Trudi.

  1. Aber Trudi braucht sich nicht zu schämen. Manchmal schäme ich mich aber für den Schweinkram hier! Ich arbeite dran, dass die Chefin mehr Niveau bietet, aber das ist schwierig!
  2. also trudi braucht nun wirklich keinen text, die ist ja wohl nur süß! Diese Behauptung reduziert mich auf meine Äußerlichkeiten. Das finde ich nicht in Ordnung, du!
  3. Trudi braucht den Arm fast nicht mehr herunterzunehmen. Ich bin ein Huhn. Ich habe Flügel. Keine Arme! Ich bin nur manchmal eine ganz Arme!
  4. Trudi braucht auf Dauer Freigang. So etwas Ähnliches stand bei Kalle auch. Vielleicht habe ich einen Seelenverwandten gefunden.
  5. Trudi braucht täglich ein Herztablettchen und kann auch nicht mehr so gu laufen, aber sonst ist sie noch ganz schön frech Was? Ich bin bei bester Gesundheit! Hören Sie auf zu grinsen, Chefin!
  6. Trudi will nicht nur reisen, sondern gleich die ganze Welt erobern.Verdammt, bist Du mal still! Nun hast Du mich verraten!
  7. Trudi braucht ein Zuhausegefühl, die Gewissheit, ohne Einschränkung geliebt zu sein… Ja, das bin ich, da erkenne ich mich wieder. Ganz das zarte Gemüt!
  8. meine Trudi braucht gleich harnen , bitte! Nein, ich muss jetzt nicht.
  9. Trudi braucht auch unbedingt mal zwei Tage zum ausspannen… Das glaubt man! Seitdem ich Kassandra habe (mein Küken), erst recht!

Mehr gibt Guglhupf nicht her. Ich bin fertig. Ja, Sie möchten natürlich noch einen Kommentar abgeben, Chefin?

Ich will ja nichts sagen. Doch, möchte ich natürlich doch! Trudilein, das Zitat mit „Trudi braucht sich nicht zu schämen“ stammt aus dem Buch „Die Tochter der Wanderhure“. Du hast Schweinkram in dieses Blog gebracht! Schäm Dich. *gnihihi* Erzähl uns ruhig genau, was im Weinrausch zwischen Dir und Georg vorgefallen ist. Ich schmeiß mich weg…

Unglaublich, was man mir hier unterstellt! Wie hält man es in der Irrenanstalt und im Weißen Haus bloß mit Ihnen aus? Unbeschreiblich! Ich gehe! Und wenn ich wieder da bin, möchte ich zumindest einen Artikel lesen, der ansatzweise meinen Niveauvorgaben entspricht!