Ich frage mich…

…wo Trudi steckt. Schon seit Tagen ist sie nicht auffindbar. Aber so kann deGünn sich etwas ausruhen, das ist auch mal nett. Ich weiß ja, wie anstrengend so ein Praktikum ist.

Allerdings bin ich ohne Trudi sekretärinnenlos und werde mich selbst um meine E-Mails kümmern müssen. Mist. Mal sehen, was so in der Mailbox los ist…

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From: gomez@ich-war-mal-deutscher-meister.de

AW: Aufnahme ins Elite-Team / Danke für den Fisch

Werte Welteroberin, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Sie fragten nach meinen Qualifikationen. Ich habe mich seit kurzem auf Last-Minute-Tore gegen den HSV spezialisiert. Außerdem war ich schon mal Deutscher Meister und Riestermeister.

Haben Sie eigentlich eine Ahnung, wer Rahm Emanuel ist? Ich bekomme seit Montag ständig verrotteten Fisch von ihm geschickt. Und heute stand sogar ein LKW mit einem Wal vor der Tür, auch nicht mehr ganz frisch! Ich kann nicht mehr! Bitte nehmen Sie mich auf.

Ihr Super-Mario

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Na ja, sicher nicht, aber das mit dem Wal ist schon heftig. Wer den Wal hat, hat die Qual. Auf zur nächsten Mail.

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From: luca.toni@wo-steht-das-verdammte-tor.de

AW: Hi Worldleader!

Hi Worldleader,

ich noch mal. Danke für den Tipp neulich mit dem Tor. Ich hab’s voll wiedererkannt und voll getroffen! Yeah to me! Zwar nicht gestern gegen Barcelona, aber gegen diese… Mensch, wie heißt diese Spitzenmannschaft noch mal, gegen die wir Wochenende gespielt haben? Aber weswegen ich maile: Ich verstehe eine Anmerkung aus Ihrer letzten Mail nicht ganz. Ich meine, was soll das heißen, ich werde nackt bei Regen übern Marktplatz gejagt und die Boxer-Shorts werden mir über den Kopf gezogen? Ich sagte doch, nur wenn’s schön ist, und die Shorts gehören doch woanders hin.

Aber ich muss nun erst mal alten Fisch essen. Mir hat da so’n Ami alten Fisch geschickt mit der Maßgabe, den zu essen, soll gut für die Potenz sein! Das rult! Bisher ist mir zwar ziemlich oft übel, aber der Ami meinte, das sei normal. Heute wurde mir sogar ein ganzer Wal geliefert. Wow, Wahnsinn, der ganze Garten ist voll davon. Scheint richtig schön abgehangen zu sein!

Ich muss auf Toilette. Wir bleiben in Connection.

Luca

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Ach Du meine Güte! Rahm ist manchmal so ein Scherzkeks.

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From: silvio.berlusconi@hottest-man-ever.com

AW: Foto

Verehrte Frau Fellmonster,

es freut mich, dass Ihnen mein Nacktfoto gefallen hat. Dass Sie geblendet wurden, kann ich verstehen, das geht allen Frauen so.

Was meinten Sie eigentlich in Ihrer letzten Mail damit, dass es geschmacklos sei zu erwähnen, dass Sex mit mir wie ein Erdbeben ist? Ich wollte damit ausdrücken, dass… ach, mit Worten kann ich das gar nicht beschreiben! Und dann schrieben Sie, ich solle mich um die f*** Wirtschaftskrise kümmern. Habe ich da etwas verpasst? Wirtschaftskrise? Mir geht’s gut, meine Geschäfte laufen, ich sehe also das Problem nicht. Vielleicht könnten Sie das genauer erklären?

Und zu meiner Liste mit den Wissenschaftlern, die sich um gewisse Gliedmaßenverlängerungen kümmern, meinten Sie, ich solle lieber eine Liste mit Architekten, die erdbebensichere Gebäude entwerfen können, schicken. Warum?

Da ist noch was. Kennen Sie sich mit amerikanischen Bräuchen aus? Ich bekomme seit Wochen verfaulten Fisch geliefert. Ist das ein amerikanischer Anbaggertrick? Heute wurde sogar ein ganzer Wal geliefert. Riecht nicht besonders gut, muss ich sagen. Ich kann die Unterschrift leider nicht richtig lesen. Irgendwas mit Em. Vielleicht Emmanuelle? Die aus den tollen Filmen? Das wäre ja nicht auszudenken! Könnten Sie mir einen Graphologen schicken, der die Unterschrift entziffert, und dann noch jemanden, der ihren derzeitigen Wohnort auspendelt? Die muss ich besuchen, um mich für den Fisch zu bedanken.

Herzliche Grüße, Ihr Silvio

P. S.: Guter Witz, meine E-Mail-Adresse in „smallest-penis-ever.com“ umzubenennen. Ich mag Frauen mit Humor! Wann ist wieder Ratgeberrunde? Ich freue mich!

P. P. S.: Anbei noch einige weitere Fotos von mir. Ich hoffe, Ihre Mailbox schluckt 10 Gigabyte. Es sind einige sehr schöne Großaufnahmen dabei!

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Mein Kopf! Ich schrieb, dass ich von seinem Foto vor Entsetzen zeitweise erblindete, das kann man doch nicht so falsch verstehen? Oder doch?

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From: muentefering@spd-ja-wir-koennen-die-fuenf-prozent-huerde-schaffen.com

AW: Neue Verfassung

Sehr geehrte Frau Fellmonster,

ich möchte mich bei Ihnen für die Anregungen bezüglich der neuen Verfassung bedanken. Auch Ihr Angebot, dass ich in der künftigen Weltregierung das Ministerium für Entschleunigung und Langsamdenken übernehmen darf, ehrt mich und die ganze SPD. Zwei wichtige Themen, bei denen es gilt, Schwerpunkte zu setzen, da bin ich ganz bei Ihnen!

Sie fragten in Ihrer letzten Mail, warum ich nach 20 Jahren darauf hinweise, dass das Grundgesetz nicht für die neuen Bundesländer passt. Nun, mir ist bewusst, dass ich damit sehr zeitig und früh reagiert habe, doch sollte Politik nicht genau das leisten? Probleme erkennen, bevor sie entstehen? Haben Sie schon beobachtet, welches Tempo Barack Obama vorgibt? Das ist meine Inspiration, davon lasse ich mich leiten!

Dann möchten Sie noch wissen, was ich an dem Erfolgsmodell Grundgesetz zu ändern gedenke. Das sind schon zwei Fragen auf einmal, verehrte Frau Fellmonster! Ich weiß ja nicht, ob Sie so viele Fragen auf einmal in kurzer Zeit beantworten können. Dann steht Ihnen die Weltherrschaft sicher zu recht zu. Ich für meinen Teil muss darüber erst mal gründlich nachdenken, bin aber optimistisch, dass Sie in den nächsten Jahren von mir zu dem Thema etwas hören werden. Kurz, bündig und schnell, wie man das von mir kennt.

Mit freundlichen Grüßen

Franz Müntefering

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Dazu fällt mir gerade nichts ein, fragt in 20 Jahren noch mal nach… Ich hatte auch einen kurzen Mailkontakt mit Frau Sarkozy. Etwas, auf das man gut verzichten kann.

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From: carla.bruni.sarkozy@und-ich-bin-doch-attraktiver-als-die-doofe-michelle.com

AW: Dringende Bitte

Danke für das Foto von dem Berlusconi. Aber das ist nicht das, was ich brauche. Noch mal meine dringende Bitte, mir Nacktfotos von Ihnen zu senden. Zwar hat sich Nicolas 10 Minuten über Silvio kaputtgelacht, aber ich brauche etwas, das ihn für einige Wochen impotent macht! Ich kann nicht mehr! Ich brauche eine Pause! Es kann doch nicht so schwer sein, einige Nacktfotos von sich zu schicken. Eins reicht schon!

Carla Bruni Sarkozy

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Die hat wohl nicht mehr alle Limetten im Glas! Der schicke ich jetzt erst mal ein paar schöne Michelle-Fotos mit Kommentaren wie „Die wahre Stil-Ikone“ u. ä.

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From: nicolas.sarkozy@sarkozy-ist-der-neue-napoleon.com

AW: Wichtige Nachrichten aus Frankreich!

Werte Frau Fellmonster,

oui, oui, erst mal vielen Dank für Ihre Mail. Ich bedaure, dass Sie meinen Vorschlag, die Weltherrschaft mit mir zu teilen, abgelehnt haben. Ich hätte mich doch mit 90 % zufriedengegeben. Aber zu etwas ganz anderem. Sie haben ja auch gewisse Verbindungen ins Weiße Haus. Könnten Sie Barack bitte von mir grüßen? Ich glaube, meine letzten 50 E-Mails sind wohl im Spam-Ordner gelandet, ich bekomme einfach keine Antwort. Ich bräuchte noch eine Antwort auf meinen Vorschlag, die Hauptstadt der USA von Washington nach Paris zu verlegen. Dann wären wir nah beieinander und könnten die drängendsten Weltprobleme direkt lösen.

Ach so, und könnten Sie mir schicken zehn Flaschen von die Bier, das angeblich so schön prickeln soll im Bauchnabel? Carla wirkt in letzter Zeit etwas gelangweilt, vielleicht ist Französischer Champagner auf Dauer nicht prickelnd genug. Ich glaube übrigens nicht, dass Sie mit Ihrer Vermutung, dass es sich um ein Boris-Becker-Rollenspiel handelt, wenn Carla sich in der Besenkammer einschließt, richtig liegen. Oui, das Problem ist nämlich, sie ist in der Besenkammer, ich nicht, und die Kammer ist von innen abgeschlossen. Ich habe recherchiert, das lief damals anders bei Boris. Was soll ich machen?

Herzliche Grüße aus dem wunderschönen Paris, der Stadt der Liebe und der besten Hauptstadt der Welt!

Nicolas

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Arrrgh!

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From: klinsi@immer-froehlich-laecheln-immer-vergnuegt.de

AW: FC Bayern München

Hallo Frau Fellmonster,

danke für Ihre Antwort. Sie klingt etwas entmutigend, aber ich glaube an meine Strategie und Philosophie. Ich möchte Ihnen daher nochmals ans Herz legen, den FC Bayern München nach erfolgreicher Welteroberung als Mannschaft der Weltregierung anzuerkennen. An guten Tagen können wir jeden schlagen! Sogar Spitzenclubs wie Eintracht Frankfurt! Es gab sogar schon Spiele, in denen wir Regionalligisten knapp aber immerhin besiegt haben (DFB-Pokal). Auch haben Sie doch diese SAP-Zen-Buddhismus-Religion gegründet, darf ich auf unsere Buddha-Figuren auf dem Werksgelände hinweisen? Das würde doch vortrefflich harmonieren. Gern stellen wir auch unser EDV-System auf SAP um. Der FCB ist also wie geschaffen, um Lieblingsclub der Weltherrscherin zu werden. Zwar sind mir Ihre kritischen Untertöne in Ihrem Blog nicht entgangen, aber ich glaube, dass Sie diesbezüglich etwas an sich arbeiten sollten. Positives Denken ist das Stichwort.

Was ich nicht ganz verstehe: Seit einigen Tagen werden meine Spieler mit Lieferungen von altem Fisch und neuerdings sogar mit Walen überhäuft. Die Meerestiere sind nicht mehr allzu frisch, an eine Fanaktion mag ich also nicht glauben. Wenn Sie sich beizeiten mal darum kümmern könnten? Der Luca Toni isst das Zeug sogar! So werden wir nie Deutscher Meister!

Herzliche Grüße aus dem schönen München

Jürgen Klinsmann

P. S.: Die Angelegenheit mit den Fischen liegt mir wirklich am Herzen! Wenn Sie das auf Ihrer Prioritätenliste ganz nach oben setzen könnten? Vielen Dank!

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Tsss… Was glaubt der eigentlich, was ich hier zu tun habe?

Oh, eine Mail von Rahm, ein Lichtblick!

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From: rahm.emanuel@white-house.gov

AW: Analysen der westeuropäischen Länder

Danke für die prompte Erledigung meiner Bitte, Analysen der westeuropäischen Länder zu erstellen. Allerdings erscheint mir das Profil Italiens etwas dürftig. Dass Italiens größtes Problem ein Ministerpräsident mit zu großer Klappe und zu kleinem Hirn ist, mag sein, aber was ist mit Bruttosozialprodukt, Bevölkerungsdichte, Staatshaushalt und dem ganzen Zeugs? Ach, und erstelle bitte aussagekräftige Profile aller südamerikanischen Länder. Ich weiß, dass ich Dir 2 Tage Urlaub gegeben habe, damit Du Deine Bücher neu ordnen kannst, aber das wirst Du sicher nebenbei erledigen können.

Also das Foto von Berlusconi, ja, sehr interessant, aber dieser höhnische Kommentar, war das nötig? Es können doch nicht alle Männer so gut wie ich ausgestattet sein! Hier ist auch mal ein bisschen Mitgefühl angebracht. Zumindest für seine Praktikantinnen.

Wegen der Zerrungen: Das kommt davon, wenn man sich nicht fit hält. Ich kann noch heute den gesamten „Schwanensee“ tanzen. Allein. Aber wem erzähle ich es? Ich habe ein Trainingsprogramm aufgestellt. Morgen Treffen um 4.30 Uhr vorm Weißen Haus. Und ich meine 4.30 Uhr morgens, Frau Langschläferin! Dann laufen wir  zunächst 30 km. Danach schwimmen wir 50 oder 60 Bahnen. Zum Abschluss noch 1 Stunde Fitnessstudio, danach kann man energiegeladen in den Tag starten! Ich mach das jeden Morgen, so hält man dann auch locker bis 23 Uhr im Büro durch.

Bo war schon wieder in meinem Büro und hat meinen Vorrat an fauligen Fischen aufgefressen. Daraufhin habe ich Hundekekse in Peter Orszags Büro versteckt. Und wer hatte eben in unserem Meeting beim Präsidenten keinen Budgetbericht dabei und hat behauptet, der Hund hätte die Unterlagen gefressen? Ha-ha!

Danke auch für die Karte mit dem Hundewelpen und dem Spruch „Du bist zum Knuddeln“. Aber wir sollten dann doch zu Umgangsformen wie vor der Bo-Ära zurückkehren. Dieses Knuddelwuddel-Getue passt nicht zu einer Weltherrscherin!

Ach ja, zu Carla Bruni, sicher kann ich ihr einige Fische bzw. zur Zeit nur Wale schicken. Gut, dass ich mir vor kurzem einen Vorrat an gestrandeten Walen angelegt habe. Bin ich ein cleverer Stabschef? Huldigungen bitte persönlich erbringen!

Rahm

P. S.: Ja, ich habe französischen Champagner besorgt, weise aber darauf hin, dass das kein geeignetes Getränk für einen Sportler ist! Es sei denn, nach einem siegreichen Wettkampf.

P. P. S.: Ach ja, und nenn mich nicht mehr Rahmi. Bitte!

P. P. P. S.: Erinnerst Du Dich daran, dass Du mir vorgestern das Lied mit dem Text „Man könnte das alles auch ein bisschen buddhistisch sehen“ vorgespielt hast, um mich zu beruhigen, weil Bo mein Büro verwüstet hatte? Nun ja, heute haben die Obama-Sisters die Limetten entdeckt und Bo damit Apportieren beigebracht. Sie sind alle weg. Sieh es buddhistisch! Und grüß Frau WeltdesWissens von mir, sobald Du dich beruhigt hast. Das Lied ist sehr schön.

P. P. P. P. S.: Als Du vorgestern zu mir sagtest, Du hättest die Lewinsky in der Nähe des Oval Office gesehen — das stimmte gar nicht, oder?! Das war nur ein Trick, um heimlich mit Bo gassi zu gehen, während ich das Weiße Haus durchsucht habe, um Gefahr vom Präsidenten abzuwenden, stimmt’s??? Darüber müssen wir reden! Mit Entsetzen treibt man keine Scherze!

P. P. P. P. P. S.: Bitte bring Fisch mit.

P. P. P. P. P. P. S.: Lasso rausholen? Cowboy und Indianer spielen??? Sind wir dafür nicht etwas zu alt? Egal. Ich möchte aber der Cowboy sein!

Ganz viele Ps und ein S.: Der Präsident rennt hier im Flur mit Bo um die Wette. Immer und immer wieder. Wer soll sich dabei konzentrieren können??? Und der Präsident lässt das Zottelviech immer gewinnen. Es ist nicht so, dass er die verdammten Staaten von Amerika zu regieren hätte, nicht wahr??? Okay, bevor Du fragst, hier ein Foto. Und ein Aufriss war das gestern, als Bo offiziell vorgestellt wurde! Wirtschaftskrise? Völlig uninteressant! Ach, guck’s Dir selbst hier an, natürlich gibt es ein Video davon. Meine Mitarbeiter sind ja auch alle völlig im Bo-Taumel, unglaublich! Aber wem sag ich’s, wenn selbst meine Praktikantin von diesem Virus befallen ist?

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Neeeeiiiiin, meine Limetten!!! Eine Katastrophe!!!!!! Mein Leben ist die Hölle! Da muss ich mal eben schnell antworten, sorry. Ich weiß übrigens gar nicht, was er hat, die Karte ist doch süß?!

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From: fellmonster@welteroberungszentrale.de

AW: Analysen der westeuropäischen Länder

Oh, allererotischster Stabschef, hottest man ever, mein heißblütiger Chef,

ist diese Anrede so genehm? Okay, dann kann ich ja zum Thema kommen.

RAHMI, WARUM HAST DU NICHT AUF DIE LIMETTEN AUFGEPASST??? Das kann ich nicht ein Fitzelchen buddhistisch sehen! Im Gegenteil, meine Religion, der SAP-Zen-Buddhismus, fordert das Bewachen von Limetten bis zur Selbstaufgabe! Ich wollte Mojito zubereiten (ist ja nicht so, dass ich nur Caipi kann) und mit Dir einen gemütlichen kubanischen Abend verbringen, also Mojito trinken und Hemingway lesen. Na schön, ich besorge neue Limetten und einen Haufen Hundespielzeug, damit so etwas nicht wieder passiert. Und Du kannst vom Glück reden, dass die SAP-Zen-Buddhismus-Religion einige Möglichkeiten zur Sühne bietet. Mehr dazu morgen persönlich!

Natürlich bist Du der Cowboy. Das ist doch gar keine Frage. Es sind immer die Cowboys, die nackt an den Marterpfahl gefesselt werden. *muahahaha*

Meine Büchersortieraktion ist erfolgreich beendet, ich werde also morgen pünktlich bei Dir aufschlagen. Mit „pünktlich“ meine ich allerdings nicht 4.30 Uhr morgens. Das ist übrigens nicht „morgens“, das ist „mitten in der Nacht“! Dein Sportprogramm geht gar nicht! Ich will nicht an einem Triathlon teilnehmen, das überlasse ich Dir. (Ich habe übrigens einen Triathleten im Elite-Team, ganz großer Elitekämpfer, hat schon viele Aufträge erfolgreich abgeschlossen! Bastelst Du eigentlich auch manchmal Teddybären?)

Wir könnten uns auf 30 m Laufen einigen, beim Schwimmen gucke ich Dir gern zu (Nacktschwimmen würde meine Motivation, früher aufzustehen, entscheidend steigern) und was das Fitnessstudio betrifft: Ich dachte, Ihr foltert nicht mehr???

Anbei die Analysen für die südamerikanischen Staaten. Wo ich schon mal dabei war, habe ich auch gleich die afrikanischen Länder näher beschrieben. Ist das eigentlich typische Praktikantinnenarbeit? Ich frage nur, weil in dem Lowseller „Erfolgreich Praktikantin im Weißen Haus — Und wie man in Notfällen schnell unterm Schreibtisch verschwindet“ (1. und einzige handgeschriebene Auflage 2 Stück, viele Abbildungen) von Monica Lewinsky von solchen Sachen nicht die Rede ist. Uppsi, ich vergaß, dass Du auf Monica nicht so gut zu sprechen bist. Ich kann das gut verstehen. Sie sollte mir doch Taschen für das Elite-Team entwerfen, neulich stellte sie mir eine rosa Katastrophe vor, die ich ablehnen musste, gestern kam nun ihr zweiter Versuch rein, sie hat sich angeblich von meiner Hasenarmee inspirieren lassen, aber wtf?! Meine Hasenarmee ist doch nicht plüschig-rosa. Sieh selbst!

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Grauenvoll, oder? Wie viele Barbiepuppen dafür wohl sterben mussten?

Das Foto von Barack und Bo ist ja total niedlich! Hast Du noch mehr davon??? Ist Dir aufgefallen, wie Barack fürsorglich zu Bo guckt? Ist das süß! Er kann bestimmt ganz toll mit Hunden umgehen! Das Video ist auch schön, aber ob das für die Obama-Sisters angenehm ist, von so vielen Journalisten angestarrt zu werden? Gibt es noch mehr Fotos oder Videos von Bo? Wollen wir morgen in der Mittagspause zusammen mit ihm spazierengehen? Ach ja, ich vergaß, es gibt ja keine Mittagspausen bei Dir.

Ich muss jetzt zum Schluss kommen. Ich könnte Dir zwar noch stundenlang schreiben, aber Du hast ja auch genug anderes um die Ohren, und ich muss mit Flachlandhutze und Hursch raus. Die Flachlandhutze bringe ich morgen mit, Raspu würde bestimmt gerne mal mit Bo spielen. Den Hursch lasse ich zu Hause, Molly ist nicht sehr abenteuerlustig.

Sei schön fleißig und halt den Laden am Laufen!

Felli

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So, den anderen Personen antworte ich später oder auch gar nicht. Und das Elite-Team möge sich langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass es mit speziellen Taschen in naher Zukunft nichts wird. Mal sehen, ob Monica meinen dezenten Hinweis „KEIN ROSA!!!!“ versteht und der nächste Entwurf besser wird.

Bo ist da!

Endlich hat mein Drängen zum Erfolg geführt. Bo ist da!

bo_ist_da

Knuffig, oder? Allerdings musste ich Barack mindestens zwanzigmal daran erinnern, dass da noch ein Versprechen einzulösen ist. Vor einigen Tagen wurde ich gezwungenermaßen etwas energischer (als Praktikantin machste hier was mit, aber nützt ja nix).

Ich: „Mr. President, wenn nicht bis spätestens 15. April ein Hund im Haus ist, bringe ich die Flachlandhutze, auch als Satansbraten-Azubi im 3. Lehrjahr bekannt, mit. Und der Hursch ist dann sowieso dabei.“

Barack: „Oh, no, das sind doch diese verrückten Hunde, von denen Sie immer reden. Ich kümmere mich darum, versprochen.“

Nun ist es endlich so weit. Das ist also Bo, ein Portugiesischer Wasserhund, 6 Monate alt und ein Geschenk von Ted Kennedy. (Ich hörte zufällig, wie Barack Ted am Telefon anflehte, ihm einen seiner Hunde abzugeben, da ihm große Gefahr drohe, sollte er nicht schleunigst sein Versprechen einlösen. Keine Ahnung, welche Gefahr er meinte…)

Ich bin jedenfalls gleich mal gucken gegangen, Stabschef Rahm Emanuel immer im Schlepptau. (Er lässt keine Praktikantinnen unbeaufsichtigt in die Nähe des Präsidenten. Ich glaube, er ist in der Hinsicht etwas paranoid, aber egal.)

Ich: „Oh, wie süüüß! Ich kümmere mich um die Erziehung, okay?“

Barack: „Ähm… nein, nein. Der ist schon erzogen.“

Ich: „Ach was, bestimmt nicht so gut wie die Flachlandhutze und der Hursch! Vor einigen Tagen hat die Flachlandhutze zum Beispiel den Deckel der Futtertonne geöffnet. Kann Bo das? Na?“

Barack: „Ich glaube, wir definieren ‚Erziehung‘ unterschiedlich, sollten das aber partnerschaftlich im Dialog lösen.“

Rahm: „WTF?! Hallo, wir haben ein Land zu regieren!“

Ich: „Flachlandhutze kann Türen selbständig öffnen. Und er schaltet TV-Programme um, indem er auf der Fernbedienung herumkaut. Kernkompetenz des Hursches ist es, tiefe Löcher zu buddeln. Auch wichtig.“

Barack: „Löcher buddeln?? Oh nein, Michelles Gemüsegarten! Das darf nicht passieren!“

Ich: „Aber mein frisch gesätes Kornfeld darf er auch nicht umgraben, das brauche ich im Sommer wegen ‚Bett im Kornfeld‘ und so. Ich melde mich freiwillig als Gassigeherin und Aufpasserin!“

Barack: „Eigentlich sollen Sasha und Malia…“

Rahm: „Haben wir das f*** Hundethema nun durch und können uns um die f*** Wirtschaftskrise kümmern?! Ist das Korn angewachsen?“

Ich: „Ja. Gärtnern liegt mir scheinbar, hurra. Wo ist denn die Hundeleine? Ich drehe mal eine Runde mit Bo.“

Barack: „Ich…“

Rahm: „So geht’s nicht! Ich sehe schon den f*** Skandal vor mir: Praktikantin als Hundesitter eingesetzt! Hundeaktivitäten nur in Deiner Freizeit! Und nun gehen wir zurück an unsere Arbeit!“

Ich: „Aber Du sagst doch immer, dass Deine Praktikanten keine Freizeit haben.“

Rahm: „Dann wäre das ja geklärt!“

Barack: „Das hört sich verdächtig nach Sklaverei an. Sollte nicht ein Geist der Partnerschaft durch das Weiße Haus wehen?“

Ich: „Oh, ist das süß, wie Bo mit den Akten spielt! Er sollte aber nicht zu viel von dem Papier fressen. Das ist nicht gesund!“

Barack: „Ted sagte doch, dass der Hund erzogen sei! Verdammt! Ach so, ich fluche ja nie, das ist Rahms Part. Könnten Sie vielleicht bitte den Hund aus meinem Büro entfernen?“

Ich: „Ja, gern, Mr. President! Stets zu Diensten! Bo, komm, ich habe ein paar Hundekekse in Rahms Büro deponiert. Feines Leckerli!“

Rahm: „WTF? Halt, warte! Nicht in mein Büro…“

Rahm reagierte etwas allergisch auf das kleine Durcheinander, das Bo in seinem Büro angerichtet hat… Er stellt sich aber manchmal auch ein bisschen an, neulich hatte ich eine Mappe auf seinem Schreibtisch etwas zur Seite geschoben, oh-oh… Jedenfalls sind seine Äußerungen in Bezug auf das von Bo durchgeknabberte Stromkabel und den geplünderten Schrank mit der Nervennahrung* nicht zitierfähig. Ich räume hier mal schnell auf…  Oh, Mist, nun frisst Bo gerade meinen epochalen Plan „Abwrackprämie für Atombomben“, damit Baracks Ziel, eine Welt ohne Atomwaffen**, schneller erreicht werden kann. Aber niedlich ist das Hündchen trotzdem!

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*Mein Nougat war da auch drin! Verdammte Sch*** … Aber die Limetten haben überlebt. Ein Glück.
**Die Idee ist natürlich in Wirklichkeit von mir. Nicht, dass Ihr denkt, ich bin hier nur mit typischen Praktikantinnentätigkeiten beschäftigt. Damit allein erringt man keine Weltherrschaft, oder seht Ihr irgendwo eine M. Lewinsky als Imperatorin? Eben.

Neuer Plan zur Welteroberung

Ich habe mal wieder einen fast perfekten Plan zur Eroberung der Welt ausgetüftelt. Wir brauchen:

  • Das Elite-Team
  • Rahm Emanuel
  • Diverses Zubehör

Zunächst geht es darum, eine Verschwörungstheorie in die Welt zu setzen. (Wozu das gut sein soll, sehen wir später.) Hierzu streuen wir im Netz der Netze alle möglichen, abstrusen Theorien rund um Rahm Emanuel. Wir behaupten, dass er die Weltherrschaft erringen möchte, außerdem ist er natürlich für alles Schlechte verantwortlich, hier nur einige Beispiele:

  • Falsche Lottozahlen
  • Schlechtes Wetter
  • Berlusconi Ministerpräsident in Italien
  • Berlusconis zu kleines… ähm… Hirn
  • Existenz des FC Bayern
  • Geschwister Hofmanns Gesang
  • Unwirksamkeit von RasputinXXL bei Berlusconi
  • Leere Digitalkameraakkus, wenn man gerade einen interessanten Käfer fotografieren möchte

Usw., Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich bin neulich schon aktiv geworden, siehe hier:

verschworungsanzettelung

Auf den Marionetten-Beitrag, der nicht von mir, aber auch nicht schlecht ist,  habe ich als Gast „Gnihihihi“ auf die Verschwörung hingewiesen. Man beachte den brillanten Schachzug mit dem Hinweis „Insider-Praktikantin“. Da weiß jeder sofort, dass die Information hundertprozentig wahr ist.

Nachdem das Elite-Team eine Zeitlang Weltverschwörungstheorien en masse unter das Volk gebracht hat, werden irgendwann zwangsläufig die Superhelden Batman, Superman, James Bond und Phantomias auf die große Gefahr, die der Menschheit durch Rahm E. droht, aufmerksam. Diese Gutmenschen sind für uns Welteroberer lästig, da sie die nervige Angewohnheit haben, größenwahnsinnigen ambitionierten angehenden Weltherrschern einen Strich durch die Rechnung zu machen. Da hat man als Imperator in spe nicht mal die Chance, Bielefeld zu erobern. Man ist kaum in der Stadt angekommen, schon steht mindestens einer von diesen Nervensägen auf der Matte. Oberdoppelsuperheldenmist. Wir sehen also, dass jeder erfolgreiche Welteroberungsplan zunächst darauf ausgerichtet sein muss, diese „Wir-mischen-uns-überall-ein-um-die-Welt-zu-retten“-Gestalten auszuschalten.

Die Superhelden werden sich also zum Weißen Haus begeben, um die drohende Gefahr zu bekämpfen, mutig und selbstlos, wie es so ihre Art ist. Doch werden sie auf einen brillant vorbereiteten Rahm Emanuel treffen und somit völlig chancenlos sein.

Superman wird er mit grünem Kryptonit erledigen (Memo an mich: 1 Tonne davon bei eBay ersteigern). James Bond wird braun angemalt und bekommt eine Barack-Obama-Frisur verpasst, danach lässt Rahm sämtliche Praktikantinnen (außer mich), die schon so lange danach gieren, in Baracks Nähe zu kommen, auf James los. Das wird selbst ein Bond nicht verkraften. Währenddessen werde ich das Batmobil mit Fotos vom nackten Berlusconi vollkleben, danach wird sich die Fledermaus nie mehr irgendwo blicken lassen können. Und Phantomias wird mittels einer Fleischschneidemaschine, die Rahm sich von seinen alten Kollegen bei Arby’s* ausgeliehen hat, in kleine Snacks verwandelt.

Damit wären die Plagegeister also ausgeschaltet. Alles andere ist Routine. Die Hasenarmee tut, was eine Armee tun muss, aber immer schön flauschig. Die Weltbevölkerung wird durch ein epochales Regierungsprogramm auf unsere Seite gebracht, ich werde das Weiße Haus grün anstreichen und …

(Moment mal eben, Telefon.

Ich: „Fellmonster!“

Berlusconi: „Ja, hallo, ich bin’s, der Silvio. Bitte legen Sie nicht gleich wieder auf! Ich habe eine großartige Idee!“

Ich: „Ich höre. Wenn auch nicht gern.“

Berlusconi: „Ich könnte mir im Solarium eine schöne knusprige Bräune zulegen und danach die Haare wie Barack Obama frisieren lassen. Damit müsste ich doch ein paar Schnitten klarmachen können?“

Ich: „Ja! Machen! Im Solarium bitte 5 Tage am Stück bleiben! Sonnenbank auf höchste Stufe stellen! Das wird! Und den kleinen Silvio danach noch extra 2 Tage in die Backröhre halten! Bei 200 Grad! Das maximiert!** Sie werden sich nicht mehr retten können. Vor Frauen, meine ich.“

Berlusconi: „Oh, wirklich? Das probiere ich gleich mal aus! Außerdem nehme ich ein paar Erdbebenopfer auf, haben Sie davon gelesen? Generös, nicht wahr? Habe angewiesen, dass junge Frauen bevorzugt ausgewählt werden sollen. Den Zusatz habe ich der Presse natürlich nicht erzählt. Ich bin ein ganz Schlauer!“

Ich: „Prima. Demnächst schicke ich noch den Klinsi vorbei, der ist keine Frau, aber jung. Und nun tschüs, ich muss hier arbeiten!“)

So, das ist im Großen und Ganzen der Plan. Allerdings hat er zwei Haken. 1. Zwar habe ich keinen Zweifel, dass Rahm mit all diesen Superhelden fertig wird, aber ein gewisses Restrisiko bleibt. Und da er mein Stabschef werden soll, darf ihm nichts zustoßen. 2. Wie Micky Maus bekämpfen? Die ist unbesiegbar und wird mit Sicherheit ebenfalls auftauchen. Es ist schon lästig mit diesen selbsternannten Weltrettern.

Und nun werde ich mich hier wieder um mein Praktikum kümmern. Als erstes gehe ich zu Barack und frage, wann der Hund endlich kommt. Die Antwort „bald“ höre ich mir schon seit Wochen an, so geht’s nicht weiter. Ich habe mich, ganz die eifrige Praktikantin, schon zum Gassigehen und Stöckchenwerfen bereiterklärt. Nun muss die Sache auch mal angeschoben werden!

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*Bekanntlich war ein Unfall mit so einer Maschine die Ursache für die Amputation eines halben Fingers, denn Rahm ist seinerzeit mit der Schnittwunde nicht gleich zum Onkel Doktor, sondern schwimmen gegangen, danach hatte sich die Wunde so böse infiziert, dass er beinahe daran gestorben wäre. Als fürsorgliche Praktikantin habe ich dieses Mal vorgesorgt: Safety Finger.

**Angabe ohne Gewähr. Ich kann nämlich weder kochen noch backen oder braten.

Anonyme Psychopathen, Willkommen…

… zu unserer heutigen Ratgeberrunde. Unserer? Ja, Sie haben richtig gelesen! Ich habe mir Unterstützung mitgebracht. Darf ich vorstellen? Trudi Träumlich. Mehr über sie und von ihr in der entsprechenden Rubrik. Trudi kann nicht nur Träume und Schäume analysieren, sondern ist auch auf dem Minenfeld der seelischen Befindlichkeiten zu Hause. Oder so. Egal. Lasst uns loslegen.

Trudi:Um das vorwegzunehmen, Sie den Schweinkram, ich den Rest.

Ich: Aber Schweinkram beträgt hier durchschnittlich 97,8 %, das ist doch nicht ausgewogen.

Trudi: Ist es mein Problem, dass hier nicht viel mehr über Kultur gebloggt wird? Dann hätten Sie auch ganz andere Ratsuchende hier!

Ich: Okay. Der erste, bitte.

„philipp missfelder“ hartz4

Trudi: Davon, dass Herr Mistfelder Hartz-IV-Empfänger wird, träumen wir hier auch. Spätestens, wenn die Weltherrschaft unser sein wird, steht diesem Wunsch nichts mehr im Wege.

aga80

Trudi: Unser größter Konkurrent, aber ich glaube, die Chefin freut sich trotzdem über seine Besuche. Wissen Sie, die Chefin neigt zu ambivalentem Verhalten…

Ich: Nicht lange schwafeln, der Nächste bitte!

alte menschen einkaufen

Trudi: Alte Menschen gibt es preisgünstig beim Alti. Bedenken Sie aber auch die laufenden Kosten. Künstliche Hüftgelenke gibt’s ja nicht mehr, sagt der Herr Mistfelder, aber die Reinigungsflüssigkeit für die Dritten Zähne geht auch ins Geld.

anti bayern fans

anti bayern wallpaper

Trudi: Wow, ein Erfolg! Sie sind geheilt, Sie sind völlig gesund! Ich darf Ihnen gratulieren!

augenfarbe luca toni

Trudi: Oh… Wissen Sie die zufällig, Frau Fellmonster?

Ich: Dieser Mensch ist ein absoluter Härtefall, ein sog. Psychiot, also eine Kreuzung aus Psycho und Idiot. Ich könnte Ihnen die Augenfarbe von Rahm Emanuel verraten, der hat viel schönere Augen als dieser Luca-Loser.

bildbearbeitung nackte anziehen

Ich: Oha, klasse! Endlich wird hier mal was für die Moral getan. Möchten Sie alle Nackten, die im Internet posieren, per Bildbearbeitung anziehen? Ich gratuliere Ihnen, Sie werden die nächsten 5758026976 Millionen Jahre keine Langeweile haben!

charakterbeschreibungen monster

Ich: Von mir? Meine Bescheidenheit verbietet mir, ausführlich darüber zu schreiben. Fragen Sie beim Elite-Team nach.

das leben eines praktikanten

Ich: … bei Hillary Clinton ist ziemlich langweilig. Hoffnungsfroh trat er seinen Dienst an, nur um festzustellen, dass Hillary in Sachen Ehebruch nichts von ihrem Mann gelernt hat.

caipirinha rezept für 5 liter

Ich: Ich habe hier irgendwo ein Rezept für 0,5 l veröffentlicht. (Such, such, such!) Alles mal zehn multiplizieren, dann haben Sie’s. Nicht vergessen, mich einzuladen!

cartoon berlusconi heilig sprechen

Trudi: Heilig gesprochen wird man doch erst nachdem man tot ist, und selbst dann nicht zwangsläufig. Möchten Sie, dass wir die Voraussetzungen schaffen? So sehr mich dieser Mann nervt, ich bin doch keine Meuchelmörderin! Also wirklich… Wie viel Hirsekuchen würden Sie mir zahlen?

Ich: Vorsichtig! Das Beschleunigen ist zwar durchaus möglich, der SAP-Zen-Buddhismus fordert aber die Einhaltung gewisser Rituale, dazu gehören Voodoo, SAP und viele Errormeldungen. Sollen sich doch die Italiener selbst drum kümmern. SAP auf Italienisch heißt übrigens nicht SAPizza. Blödes Wortspiel, scnr. Wo bleibt eigentlich der Schweinkram?

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Ich: Oh, wie süüüüüß! Die lieben Kleinen. Wie? Ach, Herr Berlusconi. Nein, entschuldigen Sie, wir reden hier über kleine Pimmel, nicht über winzige, ziehen Sie sich wieder… Trudi, was machst Du da…?!

Trudi: „Ein Haferkorn, lecker… Ach, sorry, Herr Berlusconi, das war Ihr Penis, ich wollte Ihnen nicht wehtun, nur eine Verwechslung. Ich bin hungrig!

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Ich: Sie meinen Pimmel, die Witze erzählen? Also so wie O. Pocher, nur halt in witzig? Habe ich hier nicht. Hier reißt keiner Witze.

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Ich: Füttern? Leider ist mein Hasengeneral Hoppel hier kein Mitleser, er wäre ja vom Fach und könnte einiges dazu sagen. Sollte es sich um ein Mitglied der Hasenarmee handeln, gilt übrigens vor allem eins: Freilassen! Sofort!

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Ich: Oooh, ich weiß jetzt, was ich mir von Rahm zum Geburtstag wünsche.

Trudi: Schweinebraten? Na, wenn Sie meinen…

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Ich: Ahaa! Sie finden nicht, dass Sie etwas übertreiben??? Sie müssen dicke Frauen ja nicht erotisch finden, aber hassen? So, ich habe mir Ihren Namen notiert. Für Sie habe ich eine ganz besonders perfide Strafe vorgesehen, sobald ich die Welt beherrsche! Ihnen werde ich die Ladung trimmen, das sage ich Ihnen!

Trudi: Sie machen mir Angst. Was haben Sie vor?

Ich: Ich werde ihn für meinen Harem zwangsverpflichten. *muahahahahaha*

Trudi: Das ist zu grausam! Sie wollen doch keine Schreckensherrschaft ausüben! Ich vermisse den helfenden Ansatz, der diese Ratgeberrunde doch auszeichnen soll.

Ich: Ich helfe ja. Der Menschheit, indem ich diesen Typen beschäftige. Und nun weiter zum nächsten, so viel Zeit haben wir nun auch nicht.

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Ich: Geschichten? Das ist doch kein Problem, wir haben ja viel Zeit. Vor einigen Wochen im Weißen Haus, wo ich zur Zeit ein Praktikum absolviere, es war schon spät. Ich machte Überstunden im Archiv, um die Unterlagen der Bush-Katastrophen-Ära zu ordnen und fand das Tagebuch von Colin Powell, George W. Bushs erstem Außenminister. Ich las folgendes:

Heute versucht, dem Präsidenten den Nahost-Konflikt zu erklären. Präsident verwechselte den Nahen Osten mit der Ostküste der USA und fluchte über die Banditen, die überwiegend die Demokraten anstatt der Republikaner wählen. Es kostete mich zwei Packungen Beruhigungstabletten, bis der Präsident begriffen hat, dass wir nicht über die USA reden. Mr. Präsident fragte, was ihn denn das Ausland zu interessieren hätte, er wäre doch Amerikaner und wieso der Nahe Osten Naher Osten heißt, wenn doch die Ostküste der USA viel näher dran sei. Mengenkontrakt für Beruhigungsmittel abgeschlossen.

Trudi: Entschuldigung. Darf ich hier mal kurz unterbrechen? Wird das eine erotische Affäre zwischen Powell und Bush?

Ich: Ihgitt, natürlich nicht! Der arme Collin!

Trudi: Sie lesen aber jetzt nicht das gesamte Tagebuch vor, oder?

Ich: Ich sehe, worauf Du hinaus willst. Okay, überspringen wir die Tagebuchpassage, obwohl das hochinteressanter Stoff ist. Also weiter im Text. Da klingelte das Telefon. Ich fragte mich, wer um die späte Zeit noch anruft.

Trudi: Ich nicht.

Ich: Natürlich nicht Du, Du hast doch gar nicht meine Telefonnummer im Weißen Haus!

Trudi: Ich meine, ich frage mich nicht, wer das war. Ich weiß es!

Ich: Unterbrich mich nicht immer. Ich beschloss, ans Telefon zu gehen, könnte ja noch was Wichtiges sein. Es war Rahm Emanuel, der Stabschef.

Trudi: Ach!

Ich: Er fragte mich, ob ich Zeit hätte, in sein Büro zu kommen. Ich antwortete…

Trudi: Ja, natürlich, gerne!

Ich: Musst Du mich immer unterbrechen?

Trudi: Ich muss mich doch beschäftigen. Und? Habe ich richtig geraten?

Ich: Ich sagte „Ja, klar“. Ätsch, Trudi, falsch geraten! Und dann machte ich mich auf die Monsterfüße, direkt in sein Büro. Dort angekommen…

Trudi: Gut. Und nun der nächste Psycho, bitte.

Ich: Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende.

Trudi: Das dachte ich mir. Aber die Story zieht sich! Wir wollen doch auch mal fertig werden! Ich bin ein Huhn und müsste schon lange auf der Stange sitzen und schlafen. Außerdem wollten wir doch den Schweinkram im Blog reduzieren.

Ich: Sagt wer?

Trudi: Ich, die Beauftragte für die Aktion Qualitätsoffensive.

Ich: Wir könnten doch ganz demokratisch eine Umfrage machen, ob die Geschichte erzählt werden soll.

Trudi: Nein! Seit wann sind wir hier eine Demokratie?

Ich: Aber eine Hühnerkratie sind wir erst recht nicht!

Trudi: Das akzeptiere ich, aber wenn ich hier weiter als Ratgeberhenne fungieren soll, möchte ich nun auch noch anderen Patienten helfen.

Ich: Schon gut. Also der nächste.

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Ich: Meinen Sie eine Geschichte darüber? Ich könnte…

Trudi: Nein!!!! Hat hier jemand noch Themen auf Lager, die nichts mit Sex zu tun haben?

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Trudi: Meine Güte, wie schlimm muss es für einen Schäferhund sein, eine Hundehaarallergie zu haben? Sie haben mein Mitgefühl.

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Ich: Und ich schick Dir ein Gnu! Sieh zu, wie Du damit klarkommst!

Trudi: Verehrte Frau Fellmonster, haben Sie sich nie gefragt, warum Sie so viele Muhs geschickt bekommen?

Ich: Weil die meine Schwoap sabotieren wollen, diese Kuhanhänger! Banditen, Verbrecher! Teeren und federn, damit sie auch wie eine Kuh aussehen!

Trudi: Unsinn, Sie wittern überall Gegner, darüber sollten wir mal in Ruhe sprechen, aber nicht jetzt. Ich habe recherchiert, weil ich den Ansatz der Hilfe hier sehr ernst nehme. Es handelt sich um die Schöpfung eines bekannten Klingeltonanbieters… Man könnte nun also zur Tube gehen und den Text mitschreiben oder zumindest hier einen Link posten.

Ich: Moment, ich guck mir das mal an… Was zur Hölle ist das?! Nein, das kommt mir nicht ins Blog! Schnell, der Nächste, aber ganz schnell. Die große Gruppe dahinten, Sie haben einen Themenschwerpunkt? Erzählen Sie doch mal.

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Ich: FC Großer Pimmel gegen VfB Minischniedel 6:7. Ein äußerst knapper Sieg für die kleinen. Klein, aber oho. 4958798457 Euro ins Phrasenschwein. Trudi, wir haben doch nun genügend Menschen für heute geholfen, oder?

Trudi: Ich bin müde, sooo müde….

Ich: In diesem Sinne gute Nacht allerseits.

Was meint Ihr, soll Trudi das nächste Mal wieder dabei sein? Auf jeden Fall hat sie ihre Sache um Welten besser als damals die Lewinsky gemacht. Sie müsste sich nur noch mehr mit dem Thema ‚Schweinkram‘ auseinandersetzen, dann kann sie eine ganz große Ratgeberin werden.

Helft Trudi

Als ich heute völlig erschöpft nach Hause kam (die Irrenanstalt treibt mich in den Wahnsinn — es mag ihr Job sein, aber trotzdem: Ist das wirklich notwendig?), wurde ich wie immer von Trudi, der Traumberaterin des aufstrebenden Fernsehsenders Rübenbrei TV, begrüßt. Da Rübenbrei TV derzeit noch nicht auf Sendung ist, hat sich Trudi bereit erklärt, nebenbei als meine Sekretärin zu arbeiten.

Ich: „Hallo Trudi. Was lag heute so an?“

Trudi: „Ich habe Langeweile! So geht es nicht weiter!“

Ich: „Das ist unüblich. Alle Sekretärinnen, die ich kenne…“

Trudi: „Das heißt Office-Managerin! Darauf muss ich bestehen!“

Ich: „Oh, sorry. Okay, also alle Office-Managerinnen, die ich so kenne, sind immer gut ausgelastet.“

Trudi: „Darum geht es nicht. Ich habe doch nun deGünn als Praktikanten, und er soll was bei mir lernen, vor allem in Sachen Traumdeutung. Ich habe heute aus lauter Verzweiflung sogar einen Traum dieses kleinen Italieners analysiert!“

Ich: „Berlusconi war schon wieder hier? Was träumt der denn so?“

Trudi: „Da war ein großes Bett, 5 nackte Frauen, und er sprach zu ihnen, irgendwas von 20 cm. Und dann…“

Ich: „Einzelheiten nicht nötig. Und wie lautet Deine Interpretation?“

Trudi: „Der Fall ist glasklar! Da müssten Sie eigentlich selbst drauf kommen.“

Ich: „Ja, schon… Vor allem ist der Traum extrem unrealistisch.“

Trudi: „Berlusconi wäre gern eine Milchtüte.“

Ich: „Hä?! Weil Milch müde Männer munter macht? Gewagte Interpretation…“

Trudi: „Unsinn! Haben Sie schon mal die Körpergröße von Milchtüten gemessen?“

Ich: „Nein, natürlich nicht, aber was…“

Trudi: „Die meisten Milchtüten sind ca. 20 cm groß. Das erklärt alles, oder?“

Ich: „Die Milchtüten sind aber viel intelligenter als er! Und was bedeuten die Frauen? Du meinst, er will von ihnen getrunken werden oder so? Gab’s da nicht mal so eine Filmszene, wo…“

Trudi: „Die Frauen sind unwichtig! Das sind halt irgendwelche Getränkeflaschen im Kühlschrank. Ich glaube, Ihnen fehlt das Talent dafür, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, jedenfalls, was Traumdeutung betrifft. Ich schlage vor, dass Sie bei Ihrer Welteroberei bleiben und ich mich um Träume und Schäume kümmere. Und Lucius Malfoy lässt fragen, wann Sie Ihren Unterricht in Wirtschaftskunde bei ihm fortsetzen und ob Sie inzwischen den Unterschied von Soll und Haben kennen. Ach ja, und Sarkozy war auch hier, der hat davon geträumt, Herrscher der Welt zu sein. Sie sollten ihn auf die Liste der Konkurrenten setzen.“

Ich: „Nein, da kommen nur ernst zu nehmende Konkurrenten drauf. Frag ihn nächstes Mal, ob er Krötenschenkel mag und packe ihm ein paar ein. Sonst noch was?“

Trudi: „Ein zu Guttenberg hat sich für das Elite-Team beworben. Er schreibt, dass die Franken im Elite-Team erschreckend unterrepräsentiert seien und er gedenke, diesen unhaltbaren Zustand zu beenden. Er betont, dass er jeden Job übernehmen könne.“

Ich: „Gut, schreibe ihm, dass er als Häkelschweindompteur anfangen kann.“

Trudi: „Danach hatte ich so eine Langeweile, dass ich die Rauhfasertapete auswendig lernen wollte, aber davor saß schon dieses depressive Kastenbrot. Also habe ich mir die Muster der Monstera-Blätter angeguckt. Hier! Beweisfoto! Wie soll mein Praktikant etwas bei mir lernen, wenn ich keine Träume zum Deuten habe?“

trudi_langweilt_sich

Ich: „Bleib flauschig. Wir machen morgen oder übermorgen eine Ratgeberrunde zusammen. Und damit Du nicht aus der Übung kommst, habe ich Dir ein Foto vom träumenden Rahm mitgebracht. Wozu so ein Praktikum im Weißen Haus gut ist…“

Trudi: „Und was träumt er? Das müsste ich schon wissen!“

Ich: „Habe ich vergessen zu fragen, aber nicht so schlimm, wir machen einfach mal wieder eine Umfrage. Mal sehen, was die werten Leser meinen. Außerdem hatte ich hier schon lange keine Umfrage mehr. Also, liebe Leser, helft Trudi. Was träumt Rahm Emanuel?“

Trudi: „Das mit dem Hühnerfrikassee merke ich mir! Noch so eine Bemerkung und ich fresse Bernd das Brot!“

Ich: „Hat jemand mein Buch ‚1001 Hühnchenrezepte‘ gesehen???“

Nachrichten aus der Welteroberungszentrale

Ihr wolltet bestimmt schon immer mal wissen, was hier bei mir so los ist, also welche Gespräche ich führe usw. Gerade für die über den ganzen Erdball verstreuten Mitglieder des Elite-Teams ist so ein Einblick nicht ganz unwichtig.

Vorhin war Trudi Träumlich bei mir und wir sind die Bewerbungen für Praktika bei Rübenbrei TV durchgegangen.

Trudi: „Oh, toll, jemand aus dem Elite-Team hat sich bei mir als Praktikant beworben! Ich bin begeistert, euphorisch, ja sogar erfreut!“

Ich: „Ich sehe da gewisse Probleme. Ein Mitglied des Elite-Teams als Praktikant? Ich weiß nicht…“

Trudi: „Wieso das denn? Sie sind doch selbst Praktikantin im Weißen Haus!“

Ich: „Das dient unserem großen Ziel, der Welteroberung!“

Trudi: „Aach?!“ (Guckt ungläubig.)

Ich: „Ja, ich achte darauf, dass Barack in unserem Sinne regiert, und außerdem halte ich ihm die Praktikantinnen vom Leib, damit er nicht in Versuchung kommt, Michelle zu betrügen. Die würde ihn daraufhin verlassen, er bekäme eine Depression, und das würde unseren Zielen schaden.“

Trudi: „Und das ständige Herumlungern bei diesem Rahm?“

Ich: „Der Mann ist Stabschef! Dort laufen die Fäden zusammen! Das sind Welteroberungsangelegenheiten, davon verstehst Du nichts!“

Trudi: „Monica Lewinsky sagt, dass der Typ zu viel flucht.“

Ich: „Apropos Monica, die faule Frutte sollte doch eine Tasche fürs Elite-Team designen, wird das eigentlich noch was?“

Trudi: „Ach ja, sie hat da was geschickt. Hier, bitte schön.“

tasche_lewinsky

Ich: „Arrrgh! Hunderttausend plüschige Höllenpudel, WAS IST DAS????“

Trudi: „Wenn ich das Täschchen an Rahm Emanuel schicke, wird er mindestens drei Tage lang impotent sein!“

Ich: „Um noch mal auf Deinen Praktikanten zurückzukommen, also gut, meinetwegen, aber versprich mir, deGünn nicht zu sehr von seinen Elite-Team-Pflichten abzuhalten. Und vernichte die Tasche!!!!“

Trudi: „Noch was… Ich mag keinen Caipi. Kann deGünn auch Getreide-Cocktails? Aber bitte lauwarm.“

Ich: „… !! …!!! Tu Dich mit Berndi zusammen und trinkt gemeinsam lauwarme Mehlsuppe. Da war doch noch ein anderer Bewerber, gib mal die Unterlagen her.“

Trudi: „aga80. Wortlaut der Bewerbung: Ich bewerbe mich dann einfach mal als Weltherrscher und meinen Flammenwerfer nehme ich gleich mal mit. Das verstehe ich nicht.“

Ich: „Ich erklär’s Dir. Er möchte ein Praktikum bei der Weltherrscherin antreten. Er hat sich nur nicht sehr deutlich ausgedrückt. Und die Körpergröße hat er vergessen, ziemlich unvollständige Bewerbung. Das wirft eine Grundsatzfrage auf: Soll ich mich auch um Praktikantenbetreuung kümmern? Werde ich dafür als Weltherrscherin überhaupt Zeit haben?“

Trudi: „Und der Flammenwerfer? Hört sich eher nach einer Bewerbung als Leibwache an.“

Ich: „Leg die Bewerbung einfach dahinten auf den großen Stapel. Wir entscheiden das, sobald wir die Welt beherrschen. War sonst noch was?“

Trudi: „Ja, die Wildecker Scherzfluppen waren schon wieder hier und haben Ihnen ein Ständchen gebracht, damit sie ins Elite-Team kommen. Ich habe wie gewünscht Hutze und Hursch drauf angesetzt.  Die Knuddelattacken von Molly haben sie in die Flucht getrieben. Und dann war da noch dieser furchtbare Italiener, der nach Rasputinxxl gefragt hat, zum ichweißnichtwievielten Mal, und immer gemurmelt hat, dass 2 cm soooo klein nun auch wieder nicht seien.“

Ich: „Trudi, ich habe eine großartige Idee. Du bist ja nicht nur brillante Traumdeuterin, sondern auch sonst psychologisch sehr bewandert. Ich engagiere Dich als Co-Ratgebertante für meine Patientenrunde!“

Trudi: „Gehaltserhöhung?“

Ich: „Immer diese Gier. Okay, zehn Haferkörner mehr, und wenn Du Dich bewährst und die Runde eventuell auch eines Tages mal alleine leiten kannst, packe ich noch einen Maiskolben pro Woche dazu.“

Trudi: „Ich kümmere mich aber nicht um die Schweinkrampatienten!“

Die nächste Ratgeberrunde wird also mal wieder von einem Duo betreut. Ich hoffe, dass es mit Trudi besser läuft als damals mit Monica Lewinsky. Das ging ja gar nicht! Langmonatige Leser erinnern sich vielleicht noch undeutlich, falls es ihnen nicht gelungen ist, die Katastrophe erfolgreich zu verdrängen.

Neue Glaubensrichtung kreiert

So was mache ich ja nebenbei, also eine neue Glaubensrichtung entwickeln, das ist aber nur, wie man so schön sagt, ein kleiner Zeitvertreib und hält mich nicht von den wesentlichen Dingen (Welteroberung, Praktikum bei Rahm) ab. Die neue Religion heißt:

SAP-Zen-Buddhismus… Denn Meditation und SAP gehören einfach zusammen:

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(Sollte eigentlich ZENT heißen — dann klappt’s auch mit der Orderbuchpflege.)

Das habe ich gestern den Praktikantinnen, die SAP im Weißen Haus inkl. sinnvollem (!!!) Berechtigungskonzept einführen sollen, untergejubelt, damit sie nicht zu schnell fertig werden und wieder den armen Barack belästigen.

Liebe Hoffenheimer, nicht am Samstag um 15.30 Uhr mit dem Meditieren anfangen! Erst FCB weinen lassen, dann Bewusstsein erweitern.

Körpergröße Barack Obama

Das war hier ja lange einer meiner Top-Suchbegriffe. Mittlerweile ist es in dieser Hinsicht etwas ruhiger geworden, und nur noch alle 1 – 2 Tage trudelt ein Suchender hier ein.

Nun gibt es im Web mehrere Seiten, die sich mit der Körpergröße von berühmten Leuten ernsthaft auseinandersetzen, so unter anderem Wie groß ist…? Dort findet man auch einen Artikel über Barack:

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Dass der Text nicht mehr ganz aktuell ist — geschenkt. Dass ich 1,86 cm gemessen habe — egal, 1 cm mehr oder weniger macht Barack nicht kurz. Dass Musti und lulu entweder was mit den Augen haben oder einfach nur ihre Mitgliedschaft bei der „Generation Pisa“ ernst nehmen — kann man nicht ändern. Der letzte Punkt, der von p!ink angesprochen wurde, bedarf jedoch unbedingt einer Erklärung. Es stimmt zwar, dass er sich verlaufen hat, aber das war meine Schuld. Das Ganze war so:

Bekanntlich mache ich ja ein Praktikum im Weißen Haus. Leider konnte ich aus Zeitgründen mein Tagebuch hier noch nicht weiter veröffentlichen, aber egal, Ihr habt es hoffentlich nicht vermisst, es ist mir jedenfalls gelungen, Barack kennenzulernen und sein Vertrauen zu gewinnen. Außerdem kennt Ihr ja alle mein Foto-Kunstprojekt „Ganz ohne was an fotografiert“ (falls nicht, s. „Kategorien“). Hier kam von Scherzkeks Barack die Aufgabe „meine ehefrau nackt fotografieren“. Ich musste also nackt durch das Weiße Haus schleichen, um mich Michelle zumindest so weit zu nähern, dass ich sie ablichten konnte. (Und nun wisst Ihr auch, woher vermutlich meine Erkältung kommt…) Ich hatte zu diesen Zwecken eine bestimmte Veranstaltung im Weißen Haus auserkoren und schlich also zunächst noch mit einem Mantel getarnt durch die Gänge, immer eng an die Wände gepresst und vorsichtig um die Ecken spähend, ganz so, wie man es in den Spionagekursen lernt. Plötzlich blieb ich mit dem blöden Mistmantel an einer verdammten Tür hängen, besser gesagt: Das verfluchte Kleidungsstück klammerte sich an den Griff, so dass ich früher als geplant ganz ohne was an dastand. In dem Moment kam Barack um die Ecke. Natürlich hat ihn dieser Anblick etwas verwirrt, und er hatte sich daraufhin verlaufen. Das kann man ihm nicht zum Vorwurf machen, p!ink!

Viel schlimmer war, dass auch ich mich verirrt hatte. Und das bei meinem quasi nicht vorhandenen Orientierungssinn! Was sollte ich tun? Wie Barack laut schreiend „Ein Monster! Ein nacktes Monster! Hilfe! CIA! FBI! Marines!“ durch die Gegend zu rennen, kam für mich aus naheliegenden Gründen nicht in Frage. Ich war natürlich erleichtert, dass er in mir nicht die Praktikantin erkannt hatte, nichtsdestotrotz musste ich sehen, dass ich mich vom Schauplatz des Geschehens schnellstmöglich entfernte. Das tat ich dann auch leise und unauffällig, und seitdem kursiert das Gerücht, dass es im Weißen Haus ein Monstergespenst geben soll. Aber nur unter vorgehaltener Hand, denn man ist ja aufgeklärter Amerikaner und kein schottischer Schlossbesitzer…

Natürlich ist es mir letztendlich doch noch gelungen, die Aufgabe zu erfüllen. Hartnäckigkeit und Kampf, bis das Ziel erreicht ist, sollten eine zukünftige Weltherrscherin auszeichnen. Nachher also weitere Fotos aus meiner mittlerweile sagenumwobenen Kunstserie: „Ganz ohne was an fotografiert“.

Aus dem Leben einer Praktikantin, Teil 1

Einige haben sich schon erkundigt, wie denn mein Praktikum im Weißen Haus so läuft. Für neue Leser: Vor einiger Zeit beschloss ich, dort ein Praktikum zu absolvieren, nachzulesen hier.

Wozu das Ganze? Vorrangig geht es mir darum zu kontrollieren, ob Barack Obama in meinem Sinne regiert. Immerhin gilt er (offiziell) als der mächtigste Mann der Welt, ist aber in Wirklichkeit mir verpflichtet, da ich einen großen Teil seines Wahlkampfes finanziert habe. Über die Sache mit den Wahlautomaten werde ich hier nicht weiter berichten.

Nun habe ich entschieden, dass ich diese Kontrollen inkognito durchführen werde, anstatt dort als Fellmonster anzutreten. Und was ist unauffälliger als eine Praktikantin? Eben. Nebenbei werde ich dann noch die Vermessung des Barack Obama durchführen, da hier ständig nach seiner Körpergröße gefragt wird. Die kennen wir zwar mittlerweile auch so, aber ich messe lieber noch mal nach, und vielleicht vermesse ich — sozusagen als Bonus — noch die Länge der Finger.

Genug der Vorworte, hier meine ersten Tagebuchauszüge.

Tag 1

Lucius Malfoy hat einen Portschlüssel für meine Reisen nach Washington und zurück erschaffen, damit ich meine Patienten in der Irrenanstalt nicht im Stich lassen muss. Mit einem dicken Buch „Oberschlaue Tipps für ein erfolgreiches Praktikum im Weißen Haus“ von Monica Lewinsky im Gepäck und gut getarnt als „Monika Lawansky“ betrete ich das Weiße Haus. Monicas Tipp, um mit dem Präsidenten in Kontakt zu treten, lautet wie folgt:

Lungern Sie so oft wie möglich in den Gängen des Weißen Hauses herum, je näher dran am Oval Office, desto besser! Sobald Sie den Präsidenten sehen, lächeln Sie ihn an und versuchen, ihn anszusprechen. Sagen Sie ihm, dass Sie für ihn schwärmen. Wenn alles glatt läuft, bietet er Ihnen an, seine Büroräume zu zeigen. Dort…

Danach erzählt sie noch etwas von Küssereien und so weiter. In diesem Zusammenhang uninteressant. Ich schlendere also durch das Weiße Haus. Dummerweise bin ich nicht die einzige Praktikantin. Im Gegenteil. Hunderte von Frauen wuseln durch die Gänge und halten nach Barack Obama Ausschau. Ich spreche einige von ihnen an und frage sie, warum sie hier herumlungern. Die Antworten ähneln sich alle. Sie erzählen, dass sie unbedingt seine Körpergröße ermitteln wollen. Manche erwähnen, dass sie im Internet recherchiert hätten und dabei auf ein seltsames deutsches Blog von einem Fellmonster mit Welteroberungsplänen gestoßen seien… Obama lässt sich nicht blicken, oder vielleicht sehe ich ihn einfach nicht, da ich eher kleinwüchsig bin und so viele Menschen im Weg stehen. Fazit: Die anderen Praktikantinnen müssen weg!

Ich ziehe mich in das Archiv des Weißen Hauses zurück, denn das ist meine offizielle Aufgabe als Praktikantin: Sichtung und Archivierung der Unterlagen aus der Bush-Ära. Im Archiv ist es relativ ruhig, der optimale Ort, um Pläne zu schmieden.

Tag 2

Ich habe einen größeren Raum mit Rechnern ausstatten lassen und einige SAP-Handbücher besorgt. Ich verteile diese an die Praktikantinnen, mit der Aufgabe, SAP im Weißen Haus einzuführen. Alle Module! Inklusive eines stimmigen Berechtigungskonzeptes! Als Belohnung verspreche ich ihnen eine persönliche Begegnung mit Obama. Die meisten reagieren euphorisch und ziehen sich sofort in den Projektraum zurück. Die bin ich für die nächsten Jahre los!

Barack lässt sich immer noch nicht blicken. Ich blättere in Monicas Buch herum, ob man die Kontaktaufnahme nicht beschleunigen kann, und stoße auf den Pizzatrick, der darin besteht, etwas Essbares ins Oval Office zum Präsidenten zu bringen. Je selbstbewusster man auftritt, desto größer die Chance, an den Sicherheitskräften und der Sekretärin vorbeizukommen, behauptet Monica.

Ich bestelle eine Pizza und marschiere zum Oval Office. Dort stehen weitere Praktikantinnen mit Pizzaschachteln in der Hand. Vor ihnen fuchtelt Stabschef Rahm Emanuel, auch Rahmbo genannt, mit einem Maschinengewehr herum und versucht, die Meute zu verscheuchen. Das gelingt erst, als er einmal in die Decke schießt. Die Praktikantinnen laufen aufgescheucht davon, nur ich bleibe ruhig stehen. (Ich bin künftige Weltherrscherin und dementsprechend nicht so leicht zu beeindrucken.) Emanuel blafft mich an, dass ich keine Chance hätte, zu Obama vorzudringen, Praktikantinnen bedeuteten nur Ärger, das wüsste er noch von Bill Clinton, er müsse Obama vor Unbill schützen. Ich tue, als kenne ich Emanuel nicht und behaupte, dass ich gar nicht zu Obama, sondern zu Rahm Emanuel möchte, um ihm etwas zu essen zu bringen. (Der Weg zum Präsidenten führt über seinen Stabschef. Blitzschnell Taktiken entwickeln, das zeichnet eine zukünftige Weltherrscherin aus.)

Rahm Emanuel lächelt erfreut (er sieht hungrig aus), stellt sich vor, erzählt mir, dass ich mich verlaufen hätte, er mir aber persönlich den Weg zeigen würde. Sein MG drückt er einem Sicherheitsmann in die Hand, mit den Worten: „Nur eine tote Praktikantin ist eine gute Praktikantin.“ Ich finde das nicht besonders witzig, schweige aber.

In seinem Büro angekommen, zeigt er mir seine rechte Hand, an der ein Stück seines Mittelfingers amputiert wurde, und erzählt mir eine abenteuerliche Geschichte, wie er das gute Stück im Krieg verlor. Ich wende ein, dass ich gehört hätte, dass er sich an einer Fleischschneidemaschine in einem Fast-Food-Restaurant verletzt hätte und der halbe Finger wegen einer Infektion amputiert werden musste. Emanuel sticht seine Gabel mit voller Wucht in die arme Pizza und brüllt, dass es sich um eine Lüge der verdammten Republikaner handeln würde. So viel zu der Behauptung, dass Emanuel ruhiger und reifer geworden sein soll. Ich verabschiede mich, nicht ohne ihm zu erzählen, dass ich im Archiv arbeite.

Für den Rest des Tages ziehe ich mich ins Archiv zurück und schlafe ein bisschen widme mich Protokollen aus der Bush-Ära.

Wird fortgesetzt…

Projekt: VdPiWHzW

Oder für Uneingeweihte: „Von der Praktikantin im Weißen Haus zur Weltherrscherin“. Es handelt sich hierbei um eine von mir erfundene Variante des amerikanischen Traums „Vom Tellerwäscher zum Millionär“. Aber

  1. klingt meine Version wesentlich griffiger und schnittiger und
  2. hasse ich Abwasch. Außerdem nimmt die Anzahl der Millionäre exorbitant zu. „Weltherrscherin“ ist da um einiges exklusiver.

Langjährige, langmonatige, langwöchige Leser dieses Blogs wissen, dass ich diesen Plan schon einige Zeitlang im Hinterkopf habe. Ganz nebenbei kann ich noch die Körpergröße von Mr. Obama vermessen, damit die Fragen der Ratsuchenden diesbezüglich endlich mal ein Ende haben werden. (Obwohl sie mir ja ans Herz gewachsen sind, zugegeben.)

Aus naheliegenden Gründen kann dieses Projekt erst am 20. Januar 2009 starten. Vorbereitende Schritte wurden jedoch in die Wege geleitet. Ein erster Meilenstein war das Engagieren von Monica Lewinsky. Ich lockte sie mit dem Versprechen, dass sie das Design für unsere Welteroberungstaschen entwerfen darf. Außerdem sei ihre sozialpsychologische Kompetenz von großem Nutzen (dass ich mit Frau Dr. Buchstäblich-Seltsam die größte Koryphäe der Welt an Bord habe, muss sie ja nicht wissen!). Ich denke, ich werde ihr einfach demnächst die wöchentliche Briefkastentantenrunde anvertrauen. Selbstverständlich gehört Monica Lewinsky nicht zum Elite-Team, sondern nur zur erweiterten Welteroberungsmannschaft, da, wo zeitweise auch Bill Clinton und Oskar Lafontaine ihr Unwesen treiben (s. hierzu auch „Pakt mit der Finsternis“).

Ganz nebenbei und unauffällig werde ich ihr Informationen über erfolgreiches Praktikantinnendasein im Weißen Haus entlocken! Ist das gewieft?! Ha! Ich rechne in der nächsten Woche mit ihrem Eintreffen und werde dann das Tagebuch „VdPiWHzW – ein Leitfaden für Welteroberer“ starten. Allerdings beschleichen mich Zweifel, wenn ich das hier lese. So geht es natürlich nicht! Das wird ein Nachspiel haben. Aber das Elite-Team wird auch das bewältigen.

(@Frau Dr. Buchstäblich-Seltsam, hat der Medien-Markt wirksame Betäubungsmittel im Angebot?)