Leseeindruck: „Die Stadt der Träumenden Bücher, Teil 1: Buchhaim“ (Graphic Novel) von Walter Moers und Florian Biege

 

Okay, der letzte Leseeindruck. Ich werde nächstes Jahr nicht an Daggis toller Challenge teilnehmen. Mir hat zwar sehr viel Spaß gebracht, Bücher zu den passenden Mottos zu lesen, aber Leseeindrücke zu verfassen, ist einfach nicht meins, vor allem, wenn es mengenmäßig ausufert, und für meine Verhältnisse hatte ich ein gutes Lesejahr. Ich glaub, es waren 35 Bücher, ja, die meisten Buchblogger lächeln jetzt müde, aber die haben auch nicht nebenbei noch eine Welt zu erobern.

Vielleicht hat jemand von Euch Lust, bei der Challenge mitzumachen? Hier der Link zur Anmeldung.

Ich selbst werde die gute alte A – Z-Challenge für mich persönlich aufwärmen, denn mein Caipibewertungssystem und die Fotos mit den Büchern und den Monstern sollen erhalten bleiben. Es wird aber nur eine Projektseite geben, keine einzelnen Artikel mehr.

Jetzt aber zum letzten Leseeindruck für die Challenge. Bisschen wehmütig ist mir ja doch ums Herz …

Worum geht es?

„Die Stadt der Träumenden Bücher“ als Graphic Novel, hier der Teil, in dem sich Hildegunst von Mythenmetz, noch nicht der genialste Schriftsteller Zamoniens, nach Buchenhaim begibt, um dort das Geheimnis eines Manuskripts, das er von seinem Dichterpaten erhalten hat, zu lüften.

Wie hat es mir gefallen?

Großartig, toll, epochal! Toller Zeichenstil, die Geschichte als solches ist sowieso brillant.

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Lieblingscharakter

Mythenmetz. Und die Schreckse Inazea mag ich natürlich auch.

Das Cover

Super, super, super!

Erfüllte Aufgabe

Nr. 31, ein Buch das von einem Autoren-Duo geschrieben wurde

Leute, lest auch den Roman „Die Stadt der Träumenden Bücher“! Wer bei Moers an „Das kleine Arschloch“ denkt und sich davon abschrecken lässt, dem sei gesagt, die Zamonienromane sind ganz anders. Viel toller, phantasievoller, einfach hachzzz. (Wenn Ihr sie aber dann doch nicht mögt, macht mich nicht dafür verantwortlich, das ist hier alles ohne Gewähr.) Lest aber bitte noch nicht „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“. Das ist zwar der Fortsetzungsroman, aber er besteht hauptsächlich aus vielen Rückblicken. Es wird einen dritten Band geben, und ich gehe stark davon aus, dass die Romane im Zusammenspiel ein echter Knaller sein werden.

Zamonien, dafür eine Runde scheiß Herzchen: ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

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Leseeindruck: „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ von Walter Moers

Schnell noch 2 Leseeindrücke raushauen, Kinners…

Worum geht es?

Und alle so: Zamonien, yeah! Lange auf neuen Stoff gewartet! An diesem Buch ist einiges anders, so stammen die Illustrationen nicht von W. Moers, sondern von Lydia Rode, die auch die Inspiration zu dem Roman war. Lydia leidet an CFS (Chronisches Fatigue- oder Erschöpfungssyndrom). Eine ihrer Nebenwirkungen sind massive Schlafstörungen. So kam es zu dieser Geschichte einer Prinzessin, die unter chronischer Schlaflosigkeit leidet. Und wenn sie mal Schlaf findet, ist der alles andere als erholsam. Eines Tages macht sie die Bekanntschaft mit einem Nachtmahr, der ihr eine abenteuerliche Reise verspricht …

Wie hat es mir gefallen?

Dass Walter Moers ein äußerst kreativer Wortschöpfer ist, wissen Zamonienfans längst. Das zieht sich auch durch dieses Buch. Und doch habe ich mich die beinahe ersten 70 Seiten etwas gelangweilt, da hier hauptsächlich aufgezählt wurde, was die Prinzession während ihrer vielen wachen Stunden treibt. Auf Seite 69 kam dann der Nachtmahr ins Spiel und die Geschichte nahm Fahrt auf.

Die Illustrationen von Lydia sind wunderschön, vor allem die jadegrüne Spinne.

Und doch ist es für mich nicht der allerbeste Zamonienroman. Für Einsteiger würde ich andere Romane empfehlen.

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Lieblingscharakter

Die Spinne, der Nachtmahr und auch Prinzessin Dylia. Die Spinne hätte ich gern als Kuscheltier. Warum gibt es kein vernünftiges Zamonien-Merch? Empööööörend!

Das Cover

Ist super.

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Challenge

Nr. 1, ein Buch mit einem überwiegend blauen oder lilafarbenen Cover

52 Bücher, Woche 51

Fast geschafft!

Und ich dachte, nimm beim vorletzten Mal auch noch mal ein einfaches Motto. Ich bin eine ganz Liebe, wie eine Muddi bin ich zu Euch, nicht wahr?

Das Thema lautet:

Zeig uns ein Buch mit einem schönen Cover.

Ich habe natürlich wenig überraschend einen Zamonienroman gegriffen. Hier „Die Stadt der Träumenden Bücher“ ohne Schutzhülle, leider ein bisschen überbelichtet, egal, ich lasse das jetzt so, einen Zamonienroman entstellt nix:

2015-08-08 23.32.24Das war das. Nun Ihr.

Eure Projektmuddi

Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär…

 

… von Walter Moers gibt es nun in Farbe. Hier kann man einige Bilder bewundern. Ist das schön!

Ihr seht sicher ein, dass ich als alte Zamonienverehrerin dieses Kleinod unbedingt haben muss. Allerdings sind dazu Verhandlungen mit meinem Sparmonster nötig. Seufz, das wird wieder ein hartes Stück Arbeit. Falls Euch Argumente pro Anschaffung dieses Buches einfallen, teilt mir die bitte in den Kommentaren mit. Das Sparmonster selbst hält diese Ausgabe für total überflüssig, da ich ja schon im Besitz der normalen Ausgabe sei.

Der Trick, es mit 10 XXL-Caipis abzufüllen, funktioniert leider nicht mehr, es hat dem Caipikonsum abgeschworen, solange seine Mission noch nicht erfüllt ist. Die Mission besteht darin, mein Konto in die schwarzen Zahlen zu bringen. Ich fürchte, das Monster hat, in Bezug auf Alkohol gesehen, ein abstinentes Leben vor sich… Vorschläge, sich einfachere Ziele zu setzen, z. B. Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zu schaffen oder dem FC Bayern ein sympathisches Image zu verpassen, lehnt es konsequent ab.

Wollt Ihr das Sparmonster mal sehen? Mit dem ist nicht gut Kirschen essen und schon gar nicht gut Caipi trinken:

Sparmonster

Eine seiner Geheimwaffen ist ein äußerst schrilles, lautes Brüllen, sobald es wieder eine — in seinen Augen — unnötige Ausgabe entdeckt. Das Geräusch ist so schlimm, dass im Umkreis von 1 km sämtliche Limetten schlecht werden. Ihr seht also, die Lage ist ernst.

52 Bücher, Woche 3

Moinsen, Ihr Bücherverrückten da draußen! 🙂

Das Motto letzte Woche war gar nicht so einfach, oder? Ich habe dieses Mal glaube ich etwas leichteres rausgesucht, ganz sicher bin ich mir aber nicht. Mal sehen, was Ihr zu Kerrys Idee sagt:

Das nächste MUST-HAVE-Buch.

Da kann es für mich nur eins geben. :mrgreen:

hachzzzzz_Rahm

Erscheint leider erst im März, wie soll ich das so lange aushalten??? In der Mitte ist natürlich Rahm, der supersahnigste Mann der Welt. Rechts ist Ezekiel, auch ein sehr guter Typ (Krebsforscher). Links ist der jüngste der Emanuelbrüder, ein Hollywoodtypie, uninteressant.

Ich muss mal eben abschweifen. Lest doch mal diesen Artikel hier. Ist das epochal? Ja! Das Blog solltet Ihr eh abonnieren bzw. in die Lesezeichen packen, wenn Ihr mich fragt. Und dann dieses Bild von Rahm, wie er sich das Telefon der Dame schnappt und in das Bewerbungsgespräch einmischt, das ist er, wie er leibt und lebt. Damals, als er Kongressabgeordneter war, hatte er immer „Congress On Your Corner“ in Supermärkten abgehalten, welcher deutsche Politiker würde das… ähm, Moment mal eben. Ja, Ralphsroteslieblingsmonster, was meinst Du? Ob das hier „52 Bücher“ oder „52 Shades of Rahm“ ist? Ja, schon gut, ich habe den Hinweis verstanden. *grummel* So ein Projekt „52 Shades of Rahm“ wäre natürlich auch mal eine epochale Idee, aber da wäre ich wohl der einzige Teilnehmer.

Okay, dann also ernsthaft: Ich warte sehnsüchtig auf die nächste Besprechung mit Rahm Fortsetzung vom „Labyrinth der Träumenden Bücher“ von Hildegunst von Mythenmetz, Übersetzer: Walter Moers. Weiß jemand, wann das endlich erscheinen wird? Bei Amazon gibt’s ja noch nicht mal einen Eintrag dafür. Dabei ist dieses Buch eins, das ich unbedingt haben will und muss.

Jedenfalls: Lest DillEmmas Blog, das ist ein super Blog von einer xxl-sympathischen Bloggerin.

Wie immer findet Ihr alle Projektbeiträge hier und die Teilnehmer hier. Ein Einstieg ins Projekt ist immer noch möglich, und immer dran denken, es kommt nicht drauf an, wann Ihr die Artikel zu den Mottos schreibt und Ihr müsst auch nicht alle erfüllen. Flauschigkeit ist oberstes Gebot bei den 52 Büchern. 🙂 Mal sehen, welche Bücher Ihr unbedingt haben müsst.

52 Bücher, Woche 49

Wir hatten schon lange kein Motto von Silke mehr — oder doch? Egal, jedenfalls habe ich da noch was Hübsches von ihr in meiner Liste gefunden:

„Essen und Trinken“ (allerdings keine Kochbücher, jedenfalls eigentlich nicht)

Keine Kochbücher, ein Glück! Ich schlage vor:

„Der Schrecksenmeister: Ein kulinarisches Märchen aus Zamonien von Gofid Letterkerl. Neu erzählt von Hildegunst von Mythenmetz“ von Walter Moers

Lasst Euch von den vielen Autorennamen nicht verwirren. Wichtig ist, dass es in diesem Buch häufig um Essen und Trinken geht, aber natürlich um noch viel mehr. In Sledwaya, einer ziemlich ungemütlichen Stadt mit hoher Krankenrate, schließt ein Krätzchen (wie ein Kätzchen, nur viel intelligenter und kann außerdem sprechen) einen teuflischen Pakt mit einem Mann, der Finsteres im Schilde führt: Das Krätzchen, das kurz vorm Hungertod steht, wird vom Schrecksenmeister einen Monat lang köstlich bewirtet, danach darf er das Krätzchen auskochen, um an das Fett zu kommen. Wird das Krätzchen, dem diese Aussichten naturgemäß nicht gefallen, davonkommen?

Ist wohl der düsterste Zamonienroman, aber nichtsdestotrotz brillant, mit Anleihen aus der Hexenwelt und der Alchemie, mit überraschenden Wendungen — einfach extrem lesenswert, wie alle Zamonienromane. Wo der Herr Moers die ganze Kreativität und Phantasie hernimmt, würde ich sehr gern mal wissen.

Ich habe übrigens vor diesem Buch die Novelle „Spiegel, das Kätzchen“ von Gottfried Keller gelesen, denn das war die Inspiration für Moers‘ Schrecksenmeister-Roman.