Früher …

 

… nannten wir es einfach Winter:

2017-01-07-12-22-44Heutzutage ist Glatteis ein Unwetter!!!!1!!!einelfdrölfzigrumglitsch!!!!

Und in den „Tagesthemen“ ist die Wetterlage die erste Meldung und nicht etwa Syrien. Ja, Syrien, was da passiert, ist schlimm, aber hallo?! In Deutschland ist Blitzeis und Leute haben sich verletzt, und auf den Autobahnen wussten sie wieder nicht, wie die Rettungsgasse geht! (Ja, das ist traurig, und hätte die Nachrichtensendung bei der Gelegenheit mal erklärt, wie eine Rettungsgasse funktioniert, hätte das Ganze wenigstens einen Sinn gehabt.)

Oh, man… Ja, ich mag Glatteis, Eisregen etc. auch nicht, aber so was kommt im Winter tatsächlich mal vor. So gut wie jedes Jahr. Aber als Topnachricht zu zeigen, wie Leute, die ausgerutscht sind, mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren werden… nun ja. Übrigens: Als ich vor ein paar Jahren meinen knöchernen Strecksehnenanriss hatte, verursacht durch Glatteis, war ich nicht mal in der Lokalzeitung. Da läuft doch was falsch!

Ich freue mich schon auf den Sommer, wenn das Thermometer mal zwei Tage über 30 Grad schießt. Das gibt Sondersendungen!

Gute Nacht, Deutschland. Und Achtung, draußen vor der Tür lauert das Wetter!

Eure fürsorgliche, besorgte Weltherrscherin in spe

Das Foto zur Nacht

 

Mal wieder ein Foto der Anarchohündchen. Ist schon ein bisschen her, als hier Schnee lag. Sie mochten es. 🙂 Zurzeit herrscht hier nasskaltes ungemütliches Wetter, das von den beiden eher verpönt wird.

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Irgendwann wird es auch wieder Fotofluten geben, ich komme bloß momentan nicht zur Sichtung der drölftausend Bilder.

Gute Nacht, allerseits. Oder guten Morgen, falls Ihr den Beitrag erst in der Früh lest, weil Ihr jetzt schon in den Federn liegt.

Alte Schreibmaschinen

 

Inklusive Staub, das gehört bei so alten Geräten einfach dazu wg. der Authentizität. Nicht, dass hier jemand denkt, ich sei zu faul zum Staubwischen. Winking smile Wie immer gilt, dass ein Klick vergrößert.

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Und hier noch eine Gundka, Modell III. Hatte ich schon mal im Blog. Ich bin wie ein Fernsehsender, im Sommer gibt es nur Wiederholungen. Das Wetter wiederholt sich momentan ja auch ständig, neulich 3 Gewitter innerhalb von nicht mal 20 Stunden. Was Petrus kann, kann ich schon lange! Momentan ist hier eher Herbst, aber wenigstens keine Gewitter, auch schön.

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Damit habe ich den ersten Beitrag meiner „Das Monster tritt sich selbst in den Hintern und bloggt diese Woche mindestens 5 Artikel“-Reihe erledigt. Der Titel dieser Miniserie ist ja auch sehr griffig, muss ich sagen. Ich erwarte demnächst die ersten Angebote von Werbeagenturen, die mich als Texter engagieren wollen.

Jetzt erst mal…

… einen schönen XXL-Caipi im Garten trinken!

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Das ist Socksis erster Hamburger Schnee. Vorsichtig inspiziert er den Garten. Immerhin ist er zweimal freiwillig rausgegangen, so richtig begeistert ist er aber noch nicht. Mag daran liegen, dass es eher Schneeregenmatsche ist… Mal sehen, wie es wird, wenn richtig schön dick Schnee liegt.

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Nelly tut, was ein Stöberhund tun muss:

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Dieses Foto gefällt mir richtig gut, das sage ich selten über meine Bilder, aber dieses mag ich. Schnee, der auf Äpfeln liegt!

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Und zum Schluss noch ein paar Küsschenfotos, die schon etwas älter sind, aber bis zum Valentinstag warte ich nicht mit dem Zeigen. Sind die beiden süß!

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Nun isses aber genug mit der Abbusselei…

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PS: Der arme Socksi wird wohl von einer Allergie geplagt, man sieht es an den rötlichen Pfoten, er leckt relativ häufig dran. An der Ursachenforschung bin ich dran — nicht, dass jemand denkt, ich würde das ignorieren oder nicht merken…

Erinnert Ihr Euch noch?

 

Oha, an dem folgenden Text könnt Ihr erkennen, wie alt einige Artikel in meinem Entwürfeordner sind. Na, egal, dann nehmt das Bild halt als Einstimmung auf den nahenden Winter. 🙂 Und ich muss unbedingt weiter daran arbeiten, meine Entwürfe zu veröffentlichen.

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Text aus April 2013:

Dank Rahms unermüdlichen Einsatz ist ja nun Frühling eingekehrt, ich berichtete. Wer den Schnee vermisst, für den habe ich hier ein Nostalgiebild zur Abkühlung:

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Die Hurschdame im modischen black and white, sehr fashionable, wie so oft mit der Schnut auf dem Boden, eben ein richtiger Stöberhund.

52 Bücher, Woche 12

Hallo, liebliche Lesende, hier ist wieder Eure Projektmuddi mit einem neuen Thema, welches nicht jedem liegen wird, das steht schon mal fest.

Es stammt von Cogito, einer wahren Expertin auf dem Gebiet, und es lautet:

Vampir

Vampire, diese nachtaktiven Blutsauger… Ich dachte ja schon, dass ich bei diesem Thema entweder scheitern oder wieder „Dracula“ aus der Kiste ziehen würde, aber „Dracula“ hatte ich letztes Jahr schon erwähnt.

Da Scheitern für eine Weltherrscherin keine Option ist, dachte ich mir, ich gebe dem Genre einfach mal eine Chance. Neue Welten entdecken und auch mal Bücher lesen, die man ohne das Projekt vielleicht nicht anrühren würde, dafür ist das Projekt auch gut. Die „Biss…“-Reihe von Stephenie Meyer hat mich allerdings nicht so gereizt. Ich wollte etwas mit Erwachsenen, und da stolperte ich doch glatt über die „Chicagoland Vampires“ von Chloe Neill. Das hörte sich gut an, Vampire in einer Großstadt, was treiben die da so?

Die Vampire in Chicago haben ihre Existenz vor kurzem der Menschheit offenbart. Sie sind in „Häusern“ organisiert, so ähnlich wie damals (und wohl auch heute?) die Adelshäuser. Die weibliche Hauptperson, Merit, wird zur Vampirin wider Willen, aber es war nötig, um ihr Leben zu retten bzw. das, was davon übrig ist, wenn man ein Vampir ist, jedenfalls spielt irgendein Vampir ein böses Spiel, indem er Menschen umbringt, was ihm halt bei besagter Merit nicht gelungen ist, wäre ja auch dumm gelaufen, denn dann gäbe es den Roman nicht und ich hätte nun nichts zum Vorstellen für dieses Motto.

Der Roman ist irgendwie eine Mischung aus Romanze und Krimi. Die beiden weiblichen Hauptdarsteller sind recht unterhaltsam, es gibt öfter mal amüsante Sprüche, allerdings darf man bei diesem Buch keine tiefschürfenden Charakterbeschreibungen erwarten. Dafür ist der Leser immer gut im Bilde, was die Protagonisten für Klamotten anhaben. Außerdem sind so gut wie alle Menschen und andere Wesen (ja, es gibt nicht nur Vampire und Menschen in Chicago), die Vampire ja sowieso (ist das ein Markenzeichen dieses Genres?), wahnsinnig attraktiv. Die Sprache ist manchmal etwas unverblümt („Titten“, „großer Schwanz“, „beschissen“ sind mir in Erinnerung geblieben), und es gibt — anders als in der „Biss…“-Reihe von S. Meyer, wenn ich da richtig informiert bin –, vorehelichen Sex. Ich war die ganze Zeit über beim Lesen sehr besorgt um die Moral der USA, das ist alles ganz furchtbar, und das bei einer Autorin, die aus den Südstaaten stammt, wo soll das noch hinführen? Wenn das Sarah Palin mitkriegt, kommt die mit ihren Knarren! Aber jetzt bin ich abgeschweift. Wo war ich? Ah, ja, der Chef, pardon, richtig muss es heißen: Lehnsherr, des Hauses Cadogan (zu dem Merit gehört), ist natürlich extrem attraktiv. Gäbe es ihn in Wirklichkeit, wäre er wohl der zweitsexieste Mann in Chicago, nur, damit Ihr in etwa eine Vorstellung habt. Trotzdem hat Merit, die schon nach einigen Tagen eine wahnsinnig starke Vampirin ist, so ihre Probleme mit ihrem Chef…

Dieses Buch ist der Auftakt zu einer Reihe, die aus mindestens 5 Büchern besteht. Ich werde sie wohl weiterlesen, für warme Sonnentage, wenn einem das Gehirn wegschmilzt, ist das genau das richtige, außerdem möchte ich nun wissen, wie es weitergeht. Etwas mehr Tiefe bei der Ausarbeitung der Charaktere und weniger Oberflächlichkeiten (Klamotten, Schilderungen der Partys) würden der Reihe nicht schlecht bekommen, aber irgendwas ist ja immer… Dafür gibt’s hier und da eine Prise Humor.

So ein richtiger Fan des Fangzähnchen-Genres bin ich durch den Roman jedenfalls nicht geworden. Umso gespannter bin ich, welche Bücher Ihr vorstellen werdet. Generell habe ich natürlich überhaupt nichts gegen Vampire, ich habe ja sogar einen kleinen hier, der sich von Bloody Caipi ernährt, wer hier schon länger mitliest, wird sich an Vampi erinnern.

Apropos Chicago, attraktive Männer usw., ich muss noch mal eben Rahm anrufen, er ist immer noch beim Wettergott und versucht, den Frühling zu programmieren.

Ich: „Rahm, wie läuft es bei dem Wettergott?“
Rahm: „Ich habe die Wettermaschine repariert, das musst Du doch gemerkt haben, waren die Temperaturen und die Sonne okay?“
Ich: „Ja, war schon ganz gut, ich konnte heute im Liegestuhl liegen.“
Rahm: „Diese Faulenzerei hat ein Ende, wenn ich wieder da bin, es gibt viel zu besprechen!“
Ich: „Natürlich. Du kannst die Temperaturen jetzt mal in den zweistelligen Bereich bringen und den ungemütlichen Ostwind abschalten!“
Rahm: „Das bisschen Wind… Erfrischung ist immer gut. Ich muss außerdem den Wettergott von Caipi auf Tee umstellen, damit er nicht wieder alles auf ‚ewigen Winter‘ programmiert.“
Ich: „Die ganzen Caipizutaten, die übrig bleiben, kannst Du mitbringen, ich habe Verwendung dafür, und man soll ja nichts umkommen lassen!“
Rahm: „Das dachte ich mir… Bis bald. Es kann sich nur noch um ein paar Tage handeln!“

Das hört sich ganz gut an, oder? Doch kein ewiger Winter. Wäre Rahm ein Vampir, wäre er natürlich Chef aller Häuser…

Viele Fotos von vielen Epochalitäten

Schon vor einigen Tagen erreichte mich ein Überlebens- und Aufmunterungspaket von Heidi und Isi. Die berühmte Schauspielerin Isi kennt Ihr ja mittlerweile bestimmt alle, und Heidi ist ihre Managerin (klingt professioneller als Frauchen ;-)).

In dem Paket waren viele epochale Sachen drin, wie die Überschrift schon verrät.

Noch eine super Postkarte von Isi, und die Visitenkarte ist ja wohl auch epochal. Ich muss mir auch mal wieder Postkarten drucken lassen, hatte ja schon mal welche, da stimmt die Webadresse allerdings nicht mehr. Ist aber gar nicht das Thema, gehen wir nun mal in die Details.

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Eingewickelt waren die epochalen Dinge stilgerecht zu Ostern in Servietten mit puscheligem Motiv:

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Hier was Leckeres, da freut sich der Rasputin. (Molly darf ja leider nur noch bestimmte Leckerlies.)

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Für die Monsterschefin war aber auch was dabei. Eine Scheiß-Herzchen-Tasse, wie epochal! Und drin ist das gute Nudossi, der Krötengeneral hat mich ja seinerzeit damit bekannt gemacht, und nun ist also Nachschub da. Nicht nur ein, sondern sogar zwei Pötte, aber ich habe nur einen fotografiert. Die Urlaubsfrühstücke sind definitiv gerettet. 🙂

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Eine Geheimbotschaft mit Geheimsymbolen. So kommunizieren wir im Elite-Team…

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Getarnt als Tragetasche werden weitere geheime Botschaften übermittelt. Ich verrate hier nicht ihre Bedeutung, denn es handelt sich um streng geheime Mitteilungen in Sachen Welteroberung. 😉

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Noch mehr Leckerlies für die Hunde. (Ein kleines Stück für den armen Hursch darf sicher sein…)

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Diese Fußclips sind ja wohl epochal, aber was verbirgt sich in der Serviette?

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Eine Cocker-Spaniel-Kerze. Viel zu schade zum Anzünden, sie bekommt einen Platz in meiner Hundesammlung!

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Zuwachs für meine Hasen- und Karnickelarmee! Sie bringt Puscheligkeit über die Welt… Und links daneben das Blümchenschwein wurde sofort von Rübenbrei TV für die Schwoap engagiert. (Das Erfolgsformat Schwoap ist eine Mischung aus Schweinkram und Soap, und „Schweinkram“ kann man hier durchaus wörtlich nehmen. :-))

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Da ist ja doch der andere Nudossibecher. Und Schokohase. Und Milka-Ei. Und ein extrem epochaler Löffel. Ich finde ja so was ausgefallenes super!

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Die Karte spricht mir aus der Seele. Bei meiner Unordnung müsste ich ein sehr freier Mensch sein. 🙂 Das Foto ist ganz nach meinem Geschmack.

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Und dann war da noch ein superepochales Küken (rechts im Bild), das sofort von meiner Hühnerhorde aufgenommen wurde, man sieht, wie sofort eines meiner Küken zu ihm gestürmt ist und ihm alles erzählt hat, was hier wichtig ist. Also wo das Essen und die Getränke stehen.

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Ich sage ganz doll DANKE für dieses tolle Paket!

Und nun rufe ich noch mal eben schnell Rahm an, der immer noch beim Wettergott festhängt. Richtig warm isses ja immer noch nicht, mal sehen, was da los ist.

Ich: „Rahm, ich saß heute draußen, und meine Finger wären beinahe erfroren, wann geht’s denn endlich los mit dem Frühling? Und guck mal nach Berlin, da liegt noch total viel Schnee, Isi hat die Schnauze voll davon, also schmilz den mal weg, bitte!“
Rahm: „Du wolltest doch, dass ich die Temperaturen nur in kleinen Schritten erhöhe, damit Du keine Kopfschmerzen bekommst!“
Ich: „Okay… Aber etwas schneller kann es trotzdem gehen, das ist doch keine von unseren Besprechungen, bei denen Du Dir extra viel Zeit lässt, um…“
Rahm: „Schon gut, ich… Oh, nein, was zum Teufel treibt der verdammte [ZENSIERT] da???“
(Im Hintergrund sind zischende, britzelnde Geräusche zu hören.)
Ich: „Rahm, Du sollst nicht immer so fluchen, so wirst Du nie US-Präsident!“
Rahm: „Verfluchter [ZENSIERT], er hat einen XXL-Caipi in die Wettermaschine gekippt!“
Ich: „Oh, nein! Wie konntest Du das zulassen????“
Rahm: „Verdammter Mist, jetzt muss die ganze Anlage repariert werden! Das wirft meinen Zeitplan über den Haufen!“
Ich: „Und vor allem: Die Verschwendung dieses köstlichen Getränks! Mein Herz blutet!“
Rahm: „…“
(Im Hintergrund hört man den Wettergott irre lachen und ab und zu etwas von ewigem Winter lallen.)
Ich: „Ich glaube, ich lasse Euch mal in Ruhe. Hört sich so an, als hättest Du zu tun…“
(Im Hintergrund hört man nun Schmerzensschreie des Wettergottes und einen besonders heftig fluchenden Rahm. An dieser Stelle blenden wir aus, denn wir sind kein gewaltverherrlichendes Blog.)

Rahm hat alles in Griff, es wird schon werden mit dem Frühling… Irgendwann. Bitte seht zu, dass Ihr bis dahin nicht erfriert…